Kölsche Tön & ihre Geschichte: „Einmol Prinz so sin“

Einmol Prinz zo sin, en Kölle am Rhing, in nem Dreijestirn voll Sunnesching! Erstaunlich, dass dieses kölsche Lied in Frankreich entstanden ist. Am Strand. Weit weg von den Kölner Karnevalsbühnen im Gürzenich, Sartory oder der Kölnarena. Geschrieben hat es Wicky Junggeburth. Er stellte, gemeinsam mit Jungfrau Artura (Artur Tybussek) und Bauer Karl (Petry) das umjubelte …

Kölsche Tön: „Die hinger de Jardinge ston un spinxe“ – eine Anklage gegen Denunziation

Als Jupp Schlösser und Gerhard Jussenhoven „Die hinger de Jardinge ston un spinxe“ im Jahr 1937 veröffentlichten, wirkte dieses Lied auf den ersten Blick wie ein typischer Karnevalshit: Ein harmloses Liedchen über neugierige Nachbarn, die ungesehen hinter den heimischen Gardinen stehen, alles mitbekommen, was in der Nachbarschaft läuft und diesen Klatsch & Tratsch brühwarm weitererzählen: …

Kölsche Tön & ihre Geschichte: „Och, wat wor dat fröher schön doch en Colonia“

Och, wat wor dat fröher schön doch en Colonia wenn d’r Franz me’m Nies noh’m  „Ahle Kohberg“ gingk, wenn d’r Pitter Ärm en Ärm me’m Appolonia stillverjnööch o’m Heimwäch ahn ze Knutsche fingk. Köln, Ende der 1920er, Anfang der 1930 Jahre: Seit der Jahrhundertwende hatte sich die Einwohnerzahl der Domstadt, auch durch zahlreiche Eingemeindungen, fast …

Kölsche Tön & ihre Geschichte: Die „Villa Billa“ von Schmitze Billa in Poppelsdorf

Wenn man den Namen „Sibilla Henriette Francisca Maria Schmitz“ hört, kommt man nicht sofort darauf, dass es sich dabei um die vielbesungene „Schmitze Billa“ handelt. Eben dieser Sibille (Billa) Schmitz hat Willi Ostermann mit dem Lied „Villa Billa“ ein musikalisches Denkmal gesetzt: „Jetz hät dat Schmitze Billa En Poppelsdorf en Villa. Et hät en eijen …

Kölsche Tön & ihre Geschichte: “Mir klääve am Lääve“

Dieses Lied der Bläck Fööss ist schon 1984 erschienen, aber es ist heute leider immer noch aktueller denn je: Tatsächlich ist es erstaunlich, wie aktuell der Text von „Mir klääve am Läävve“ ist. Spiegelt man die Zeilen auf unsere aktuelle Zeit  stellt man erstaunlich viele Parallelen fest. „Un wenn ihr meint, dat et sech’rer weed, …

Kölsche Tön & ihre Geschichte: Heimweh noh Kölle

Unvorstellbar: Eine kölsche Veranstaltung OHNE die kölscheste alle kölschen Hymne „Heimweh noh Kölle“ von Willi Ostermann. Dat jeht nit! Auch wenn Brings, Kasalla & Co. einen Saal zum Kochen gebracht haben – sobald die Hauskapelle die ersten Takte dieses Lieds anstimmt, werden alle sentimental und reiben sich verlegen die Tränchen aus den Augen: In Köln …

Kölsche Tön & ihre Geschichte: „Su lang die Leechter noch brenne“

Das Festkomitee Kölner Karneval ruft jedes Jahr ein spezielles Sessionsmotto aus. Nach eher seltsamen Motto-Varianten wie „Köln hat was zu beaten“ (2011) oder „E Fastelovendsfoßballspill“ (mehr oder weniger passend zur Fußball-WM 2006) lautet das Motto dieses Jahr „Uns Sproch es Heimat“. Durchaus gelungen, geht es doch um Sprache als wichtiges Instrument der Integration. Und da …

Kölsche Tön

  Es gibt wahrscheinlich keine Stadt auf der Welt, die so oft besungen wird wie Köln. Und ausgerechnet der Aachener (!) Büttenredner Jürgen Beckers  hat wahrscheinlich Recht: „Die Kölner besingen keine schöne Stadt, die singen sich die Stadt schön.“ Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Google Maps. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf …

Kölsche Tön & ihre Geschichte: „Mer sin Eins“

Ein kölsches Lied, in dem weder „Dom“, noch „Rhing“, „EffZeh“ oder „Sunnesching“ vorkommt, verdient immer eine besondere Beachtung. Dieses kleine Kunststück ist der Band Kasalla mit „Mer sin Eins“ gelungen. Pünktlich zu den hohen Feiertagen im Fastelovend endet die Mini-Serie „Kölsche Tön & ihre Geschichte“ mit diesem Titel aus dem letzten Jahr (2017). Auch wenn …