Kölsche Tön & ihre Geschichte: Heimweh noh Kölle

Unvorstellbar: Eine kölsche Veranstaltung OHNE die kölscheste alle kölschen Hymne „Heimweh noh Kölle“ von Willi Ostermann. Dat jeht nit! Auch wenn Brings, Kasalla & Co. einen Saal zum Kochen gebracht haben – sobald die Hauskapelle die ersten Takte dieses Lieds anstimmt, werden alle sentimental und reiben sich verlegen die Tränchen aus den Augen: In Köln …

Kölsche Tön & ihre Geschichte: „Su lang die Leechter noch brenne“

Das Festkomitee Kölner Karneval ruft jedes Jahr ein spezielles Sessionsmotto aus. Nach eher seltsamen Motto-Varianten wie „Köln hat was zu beaten“ (2011) oder „E Fastelovendsfoßballspill“ (mehr oder weniger passend zur Fußball-WM 2006) lautet das Motto dieses Jahr „Uns Sproch es Heimat“. Durchaus gelungen, geht es doch um Sprache als wichtiges Instrument der Integration. Und da …

Kölsche Tön

Es gibt wahrscheinlich keine Stadt auf der Welt, die so oft besungen wird wie Köln. Und ausgerechnet der Aachener (!) Büttenredner Jürgen Beckers  hat wahrscheinlich Recht: „Die Kölner besingen keine schöne Stadt, die singen sich die Stadt schön.“ Mit dem Laden der Karte akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Google.Mehr erfahren Karte laden Google Maps immer entsperren

Kölsche Tön & ihre Geschichte: „Mer sin Eins“

Ein kölsches Lied, in dem weder „Dom“, noch „Rhing“, „EffZeh“ oder „Sunnesching“ vorkommt, verdient immer eine besondere Beachtung. Dieses kleine Kunststück ist der Band Kasalla mit „Mer sin Eins“ gelungen. Pünktlich zu den hohen Feiertagen im Fastelovend endet die Mini-Serie „Kölsche Tön & ihre Geschichte“ mit diesem Titel aus dem letzten Jahr (2017). Auch wenn …

Kölsche Tön & ihre Geschichte: „Mer losse d´r Dom in Kölle“

Nach „Heidewitzka, Herr Kapitän“ und „Wir sind die Eingeborenen von Trizonesien“ geht es heute um ein Lied, was zwar schon 1973 veröffentlicht wurde, aber tatsächlich topaktuell ist: „Mer losse d´r Dom in Kölle“ von den Bläck Föös. Ein kritischer Blick auf Köln heute zeigt, dass die Veränderung der Stadt kaum noch aufzuhalten ist. Immer mehr …

Kölsche Tön & ihre Geschichte: „Der Trizonesien-Song“

Mit dem Klassiker „Wir sind die Eingeborenen von Trizonesien“ von Karl Berbuer setze ich heute die Mini-Reihe „Kölsche Tön & ihre Geschichte“ fort. Ziel ist, dass ihr an Karneval textsicher mitsingen könnt und auch die Hintergründe der Lieder kennt. Als Karl Berbuer das Lied 1948 schrieb, sollte es eigentlich der „Bizonesien-Song“ werden. Damit war die …

Kölsche Tön & ihre Geschichte: „Heidewitzka Herr Kapitän“

Damit ihr an Fastelovend textsicher mitsingen könnt, gibt es bis Karneval die Mini-Reihe „Kölsche Tön & ihre Geschichte“. Wir starten mit dem Klassiker von Karl Berbuer „Heidewitzka Herr Kapitän“: Vordergründig geht es um einen klassischen Ausflug von Köln-Mülheim zum Drachenfels. Dass dabei ordentlich gefeiert und getrunken wird, versteht sich von selbst, immerhin ist dä Schmitz …

Kölsche Originale: Orjels-Palm – ein vornehmer Straßenmusikant

Am Ende seines Lebens war Johann Joseph Palm – genannt Orjels-Palm oder Urjels-Palm – schlichtweg zu schwach, um weiterhin die schwere Drehorgel zu tragen und zu bedienen. Um trotzdem noch ein paar Groschen zu verdienen, hing sich Orjels-Palm noch ein „Romantisches Panorama“ um – ein Schaukasten mit einer Bergszene – und flanierte damit auf der …

Der kölsche Knast Teil V: Die JVA Ossendorf

1969 war es soweit: Der legendäre Klingelpütz in der Kölner Innenstadt wurde geschlossen und in Ossendorf die neue, damals sehr moderne,  Justizvollzugsanstalt (JVA) eröffnet: Bei etwa gleicher Anzahl von Haftplätzen (ca. 1.100) fast hat die JVA Ossendorf eine etwa 10fach größere Grundfläche als der alte Klingelpütz in der Innenstadt. Und: Es gibt fast ausschließlich Einzelzellen. …