Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) – Der Köln-Lotse

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge mit „Der Köln-Lotse“ über den Verkauf und die Lieferung von Waren, insbesondere Büchern, sowie über die Buchung und Durchführung von Stadtführungen.

2. Vertragspartner

Vertragspartner ist:

Der Köln-Lotse
Uli Kievernagel
Raderberger Str. 190
50968 Köln
E-Mail: uli@koeln-lotse.de

3. Vertragsschluss bei Warenbestellungen

Die Darstellung der Produkte im Onlineshop stellt noch kein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrages dar.

Der Kunde kann die gewünschten Produkte in den Warenkorb legen und seine Angaben vor Absenden der Bestellung überprüfen und korrigieren. Mit Betätigung des Buttons „Zahlungspflichtig bestellen“ gibt der Kunde eine verbindliche Bestellung der im Warenkorb enthaltenen Waren ab.

Nach Eingang der Bestellung erhält der Kunde eine Bestätigung per E-Mail. Der Kaufvertrag kommt mit der Annahme der Bestellung durch den Köln-Lotsen zustande.

Die von uns gewählte Beschriftung „Zahlungspflichtig bestellen“ entspricht ausdrücklich der in § 312j Abs. 3 BGB vorgesehenen Formulierung.

4. Buchung von Stadtführungen

Anfragen zu Stadtführungen sind zunächst unverbindlich. Ein Vertrag über eine Stadtführung kommt zustande, wenn Termin, Art der Führung und Preis vereinbart wurden und die Buchung durch den Köln-Lotsen bestätigt wurde.

Die Buchungsbestätigung erfolgt grundsätzlich in Textform, insbesondere per E-Mail.

Soweit für eine Führung eine maximale Teilnehmerzahl vereinbart oder angegeben wurde, darf diese nur nach vorheriger Abstimmung überschritten werden.

5. Preise und Versandkosten bei Waren

Alle im Onlineshop angegebenen Preise sind Gesamtpreise und enthalten die gesetzliche Mehrwertsteuer.

Für Lieferungen innerhalb Deutschlands wird eine Versandkostenpauschale von 3,50 Euro berechnet. Ab einem Warenwert von 99,00 Euro erfolgt die Lieferung versandkostenfrei.

Die jeweils anfallenden Versandkosten werden dem Kunden vor Abgabe seiner Bestellung angezeigt.

6. Preise für Stadtführungen

Für Stadtführungen gilt der bei der Buchung vereinbarte Preis.

Soweit nichts anderes vereinbart wurde, handelt es sich bei individuell gebuchten Gruppenführungen um einen Preis für die vereinbarte Führung und nicht um einen Preis je tatsächlich teilnehmender Person.

Zusätzliche Kosten, insbesondere Eintrittsgelder oder sonstige Fremdleistungen, sind nur im Preis enthalten, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.

7. Zahlung bei Warenbestellungen

Die im Onlineshop jeweils verfügbaren Zahlungsmöglichkeiten werden während des Bestellvorgangs angezeigt.

Bei Kauf auf Rechnung liegt die Rechnung der Warensendung bei. Der Rechnungsbetrag ist innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Ware ohne Abzug auf das in der Rechnung angegebene Konto zu überweisen.

8. Zahlung bei Stadtführungen

Die Zahlungsbedingungen für Stadtführungen ergeben sich aus der jeweiligen Buchungsbestätigung bzw. Rechnung.

Soweit nichts Abweichendes vereinbart wurde, ist der vereinbarte Betrag innerhalb der auf der Rechnung angegebenen Zahlungsfrist zu zahlen.

9. Lieferung und Vorbestellungen

Die Lieferung von Waren erfolgt an die vom Kunden angegebene Lieferanschrift.

Es gilt die beim jeweiligen Produkt angegebene Lieferzeit.

Bei ausdrücklich als Vorbestellung gekennzeichneten Produkten erfolgt der Versand zu dem auf der Produktseite angegebenen Zeitpunkt bzw. innerhalb des dort angegebenen Lieferzeitraums.

10. Signierte und personalisierte Bücher

Soweit angeboten, können Bücher ohne Signatur, mit Signatur oder mit persönlicher Widmung bestellt werden.

Bei einer lediglich signierten Ausgabe gelten grundsätzlich die allgemeinen gesetzlichen Bestimmungen zum Widerrufsrecht.

Bei einem Buch mit einer nach den individuellen Angaben des Kunden angefertigten persönlichen Widmung kann das Widerrufsrecht ausgeschlossen sein, wenn die Ware eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten ist.

Das entspricht der gesetzlichen Ausnahme für individuell bestimmte bzw. eindeutig auf persönliche Bedürfnisse zugeschnittene Waren in § 312g Abs. 2 Nr. 1 BGB.

11. Durchführung von Stadtführungen

Die Teilnehmer werden gebeten, rechtzeitig am vereinbarten Treffpunkt zu erscheinen. Bei verspätetem Erscheinen kann die vereinbarte Dauer der Führung grundsätzlich nicht entsprechend verlängert werden.

Stadtführungen finden grundsätzlich auch bei ungünstiger Witterung statt.

Der konkrete Ablauf einer Führung kann aus sachlichen Gründen angepasst werden, insbesondere aufgrund von Baustellen, Straßensperrungen, Veranstaltungen, behördlichen Maßnahmen oder vorübergehend nicht zugänglichen Orten. Der vereinbarte Charakter und Inhalt der Führung bleiben dabei soweit wie möglich erhalten.

12. Absage durch den Köln-Lotsen

Kann eine vereinbarte Stadtführung aus wichtigem Grund, insbesondere wegen Krankheit, höherer Gewalt oder anderer nicht vorhersehbarer Umstände, nicht durchgeführt werden, wird der Kunde möglichst frühzeitig informiert.

Nach Möglichkeit wird gemeinsam ein Ersatztermin vereinbart. Ist dies nicht möglich, werden bereits für die ausgefallene Führung geleistete Zahlungen zurückerstattet.

Die gesetzlichen Ansprüche der Vertragsparteien bleiben unberührt.

13. Absage oder Änderung einer Stadtführung durch den Kunden

Natürlich kann immer einmal etwas dazwischenkommen. Sollte eine gebuchte Stadtführung nicht stattfinden können, bitten wir darum, uns möglichst frühzeitig zu informieren.

Bei rechtzeitiger Absage versuchen wir gerne, gemeinsam einen Ersatztermin zu finden. Ist eine Verschiebung nicht möglich, kann die Führung storniert werden.

Bei sehr kurzfristigen Absagen behalten wir uns vor, eine angemessene Ausfallentschädigung zu verlangen. Dabei werden insbesondere der Zeitpunkt der Absage, bereits entstandene Aufwendungen sowie die Möglichkeit berücksichtigt, den freigewordenen Termin anderweitig zu vergeben.

Dem Kunden bleibt ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass überhaupt kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

14. Widerrufsrecht

Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich das gesetzliche Widerrufsrecht zu, soweit keine gesetzliche Ausnahme besteht. Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung.

Bei Waren, die nach individuellen Vorgaben angefertigt werden oder eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind, kann das gesetzliche Widerrufsrecht ausgeschlossen sein.

Für Stadtführungen zu einem fest vereinbarten Termin oder Zeitraum besteht grundsätzlich kein gesetzliches Widerrufsrecht, soweit es sich um eine Dienstleistung im Zusammenhang mit einer Freizeitbetätigung im Sinne des § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB handelt. Das Gesetz nimmt solche termingebundenen Freizeitdienstleistungen ausdrücklich vom Widerrufsrecht aus.

Die Möglichkeit einer einvernehmlichen Umbuchung oder Stornierung nach Ziffer 13 bleibt davon unberührt.

15. Verhalten und Sicherheit bei Stadtführungen

Die Teilnehmer haben die Hinweise des Stadtführers zu beachten, soweit diese der sicheren und ordnungsgemäßen Durchführung der Führung dienen.

Die Aufsicht über minderjährige Teilnehmer verbleibt bei deren Eltern, Begleit- oder Aufsichtspersonen.

16. Mängelhaftung bei Waren

Für die im Onlineshop angebotenen Waren gelten die gesetzlichen Mängelhaftungsrechte.

17. Haftung

Der Köln-Lotse haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie für Schäden, die vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurden.

Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen und vorhersehbaren Schaden begrenzt.

Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.

Zwingende gesetzliche Haftungsvorschriften bleiben unberührt.

18. Eigentumsvorbehalt

Gelieferte Waren bleiben bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Köln-Lotsen.

19. Vertragssprache

Die für den Vertragsschluss zur Verfügung stehende Sprache ist Deutsch.

20. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als dadurch der Schutz durch zwingende Bestimmungen des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, nicht entzogen wird.