Kölsche Wörter

"Puddelrüh", "Pänz" oder "Halven Hahn" - kölsche Wörter sind einzigartig
„Puddelrüh“, „Pänz“ oder „Halven Hahn“ – kölsche Wörter sind einzigartig

Die kölsche Sprache bietet so wunderschöne Wörter wie „Plüschprumm“, „puddelrüh“ oder auch „Jedöns“. Und ein paar davon werden hier erklärt.

Kölsch ist mehr als ein Dialekt! 

Dabei ist zu beachten, dass die kölsche Sprache streng genommen kein Dialekt ist. Der Unterschied zu anderen Mundarten liegt darin, dass sich die deutschen Dialekte immer an hochdeutsche Texte anlehnten. Das bedeutet, dass vorhandene Texte in Mundart übersetzt wurden. Die kölsche Sprache hatte aber immer ihre eigenen Texte, die bestenfalls zurück ins Hochdeutsche übersetzt wurden und immer noch werden. Somit ist Kölsch eher eine eigenständige Sprache und kein Dialekt. Mehr dazu in diesen beiden Artikeln:

Der Wrede: Die „Schatzkiste der kölschen Sprache“

In der Westdeutschen Zeitung stand über dieses Buch: „Unverzichtbar für alle, die den kölschen Kosmos verstehen möchten.“ Und das ist vollkommen richtig. Wer sich mit Köln und unserer Sprache beschäftigt, kommt um ihn nicht drumherum: „Der Wrede“. Gemeint ist das dreibändige Lexikon „Neuer kölnischer Sprachschatz“ von Prof. Dr. Adam Wrede. Seit 1956 wird dieses Standardwerk zur kölschen Sprache regelmäßig neu aufgelegt, aktuell bereits in der 14. Auflage.

Selbst Wolfgang Niedecken – selber eine Institution für unsere kölsche Sprache – nutzt den Wrede. Wobei: Der Künstler und Kölschrocker selber sagt (mit einem Augenzwinkern), dass er es nach Möglichkeit vermeiden würde, das Buch aufzuschlagen, weil er sich dann gleich für mindestens eine Stunde „festlesen“ würde.

Kölsche Fooderkaat

Besonders für Touristen in der Stadt relevant ist die Erklärung der „Kölschen Fooderkaat“ – eine  Übersetzung der Speisekarten in den Brauhäusern. Es soll ja schließlich beim „Halven Hahn“ niemand ein knsupriges Hähnchen erwarten!