
Die kölsche Sprache bietet so wunderschöne Wörter wie „Plüschprumm“, „puddelrüh“ oder auch „Jedöns“. Und ein paar davon werden hier erklärt.
- „Jet an de Föß han“ – man ist wohlhabend!
- Bestemo, Besteva, Bap und dä Ühm: Kölsche Wörter für die Verwandtschaft
- Das Pittermännchen – 10 Liter köstliches Kölsch
- Das Thekenschaaf – auch „Beichtstuhl“ oder „Kontörchen“ genannt
- Der „Halve Hahn“ – alles nur Käse!
- Der „Wrede“: Die Schatzkiste der kölschen Sprache
- Der Köbes im Brauhaus – Mythos & Wahrheit
- Der kölsche Knast Teil III: Die „Bleche Botz“ in der Schildergasse
- Die „Kölsche Fooderkaat“, Teil I: Ädäppelschlot bis Decke Bunne
- Die „Kölsche Fooderkaat“, Teil II: Fitschbunne bis Quallmann
- Die „Kölsche Fooderkaat“, Teil III: Kölsche Kaviar bis Murrejemangs
- Die „Kölsche Fooderkaat“, Teil IV: Muuzemändelcher bis Soorbrode
- Die Hand aufhalten: kötten gehen
- Die kölsche Sprache – mehr als nur ein Dialekt (Teil I)
- Die kölsche Sprache – mehr als nur ein Dialekt (Teil II)
- Et ärme Dier han – Melancholie auf kölsche Art
- Gesucht: Das kölsche Wort für „Liebe“
- Kölsche Karnevalsbegriffe von A-Z, Teil I: Von „Ähzebär“ bis „Funkemariechen“
- Kölsche Karnevalsbegriffe von A-Z, Teil II: Von „Geisterzug“ bis „Krätzje“
- Kölsche Karnevalsbegriffe von A-Z, Teil III: Von „Lachende Kölnarena“ bis „Orden“
- Kölsche Karnevalsbegriffe von A-Z, Teil IV: Von „Ornat“ bis „Ratsbläser“
- Kölsche Karnevalsbegriffe von A-Z, Teil V: Von „Rusemondachszoch“ bis „Wieverfastelovend“
- Kölsche Schimpfwörter, Teil I: Von Aaapefott bis Flabes
- Kölsche Schimpfwörter, Teil II: Föttchesföhler bis Klävbotz
- Kölsche Schimpfwörter, Teil III: Kniesbüggel bis Mutzepuckel
- Kölsche Schimpfwörter, Teil IV: Nöll bis Sackjeseech
- Kölsche Schimpfwörter, Teil V: Schroppsüffer bis Windbüggel
- Kölsche Sisyphusarbeit: Sich zum Schänzchen arbeiten
- Kölsche Vornamen: Tünn, Drück, Züff & mehr
- Kölsche Wörter „Die Schmier“ & Oskar, der Polizist
- Kölsche Wörter für Obs un Jemös
- Kölsche Wörter: „Jedöns“ – auf den Zusammenhang kommt es an
- Kölsche Wörter: „maggeln“ – illegale Geschäfte abwickeln
- Kölsche Wörter: „puddelrüh“ und Spaß dabei
- Kölsche Wörter: „fringsen“ und das 7. Gebot: Du sollst nicht stehlen!
- Kölsche Wörter: „hösch“
- Kölsche Wörter: Et Knützje. Oder doch eher Krüstje, Kaascht oder Köschje?
- Kölsche Wörter: Fimpschig – Übersetzung unmöglich
- Kölsche Wörter: Fisimatente / Fisimatentche
- Kölsche Wörter: Fisternöllche
- Kölsche Wörter: Flönz
- Kölsche Wörter: Klaaf – Smalltalk op Kölsch
- Kölsche Wörter: Klüngel – Man kennt sich, man hilft sich
- Kölsche Wörter: knüsselich
- Kölsche Wörter: Krade
- Kölsche Wörter: Lappöhrche – „cash in de Täsch“
- Kölsche Wörter: Nur nit „bang“ weede!
- Kölsche Wörter: pingelich – nur nicht zu genau sein!
- Kölsche Wörter: plümerant
- Kölsche Wörter: Wo mer jeit un steit nur Pänz, Pänz, Pänz
- Köperteile auf Kölsch
- Un wer is dat schuld? Dä Nubbel!
- Warum rufen wir „Kölle Alaaf“?
- Wat sin „Blauköpp“?
Kölsch ist mehr als ein Dialekt!
Dabei ist zu beachten, dass die kölsche Sprache streng genommen kein Dialekt ist. Der Unterschied zu anderen Mundarten liegt darin, dass sich die deutschen Dialekte immer an hochdeutsche Texte anlehnten. Das bedeutet, dass vorhandene Texte in Mundart übersetzt wurden. Die kölsche Sprache hatte aber immer ihre eigenen Texte, die bestenfalls zurück ins Hochdeutsche übersetzt wurden und immer noch werden. Somit ist Kölsch eher eine eigenständige Sprache und kein Dialekt. Mehr dazu in diesen beiden Artikeln:
- Die kölsche Sprache – mehr als nur ein Dialekt (Teil I)
- Die kölsche Sprache – mehr als nur ein Dialekt (Teil II)
Der Wrede: Die „Schatzkiste der kölschen Sprache“
In der Westdeutschen Zeitung stand über dieses Buch: „Unverzichtbar für alle, die den kölschen Kosmos verstehen möchten.“ Und das ist vollkommen richtig. Wer sich mit Köln und unserer Sprache beschäftigt, kommt um ihn nicht drumherum: „Der Wrede“. Gemeint ist das dreibändige Lexikon „Neuer kölnischer Sprachschatz“ von Prof. Dr. Adam Wrede. Seit 1956 wird dieses Standardwerk zur kölschen Sprache regelmäßig neu aufgelegt, aktuell bereits in der 14. Auflage.
Selbst Wolfgang Niedecken – selber eine Institution für unsere kölsche Sprache – nutzt den Wrede. Wobei: Der Künstler und Kölschrocker selber sagt (mit einem Augenzwinkern), dass er es nach Möglichkeit vermeiden würde, das Buch aufzuschlagen, weil er sich dann gleich für mindestens eine Stunde „festlesen“ würde.
Kölsche Fooderkaat
Besonders für Touristen in der Stadt relevant ist die Erklärung der „Kölschen Fooderkaat“ – eine Übersetzung der Speisekarten in den Brauhäusern. Es soll ja schließlich beim „Halven Hahn“ niemand ein knsupriges Hähnchen erwarten!
