Die „Englische Siedlung“ in Raderthal – Gartenstadt nach britischem Vorbild

Schnell verkauft: Villa in der Englischen Siedlung in Raderthal
Schnell verkauft: Villa in der Englischen Siedlung in Raderthal

2,2 Millionen Euro für ein 300 Quadratmeter großes, freistehendes Haus mit 2.000 Quadratmeter großem Garten wäre heute ein Schnäppchen. Allerdings ist diese Villa bereits längst verkauft. Und wer aktuell sucht, findet schlichtweg nichts: Es wird momentan keine einzige Immobilie in der „Englischen Siedlung“ in Köln-Raderthal angeboten1Stand: 2. Mai 2022. Diese bevorzugte Wohngegend im Kölner Süden ist extrem begehrt. Und die Häuser sind – wenn man denn überhaupt eines zum Kauf finden sollte – dementsprechend teuer. 

Großzügige Häuser auf Grundstücken mit viel Gartenfläche: Die "Englische Siedlung" in Köln-Raderthal, Bild: Uli Kievernagel
Großzügige Häuser auf Grundstücken mit viel Gartenfläche: Die „Englische Siedlung“ in Köln-Raderthal, Bild: Uli Kievernagel

Wohnraum für die Soldaten aus England

Angelegt wurde diese Siedlung ab 1949, um Wohnraum für die britischen Soldaten zu schaffen. Am 6. März 1945 befreiten die Amerikaner Köln. Nur gute drei Monate später, am 21. Juni 1945, übernahm die britische Armee von den US-Truppen die Verwaltung der neuen Nord-Rheinprovinz, zu der auch Köln gehörte. Der Wohnraum in der großflächig zerstören Stadt war äußerst knapp. Um die britischen Soldaten und deren Familien unterzubringen, wurden kurzerhand Wohnungen und ganze Häuser in den vergleichsweise wenig zerstörten Vierteln Marienburg und Junkersdorf requiriert.

Für die längerfristige standesgemäße Unterbringung der Offiziere wurde 1949 das Bauprogramm “JOINT“ und 1950 das „ZECO“-Bauprogramm aufgelegt. Das Ziel: Errichtung einer Gartenstadt nach englischem Vorbild. Die Briten machten exakte Vorgaben für die Häuser, die tatsächliche Planung und Ausführung wurde vom Land Nordrhein-Westfalen, der Stadt Köln, der Arbeitsgemeinschaft Besatzungsbauten Köln sowie der Gemeinnützigen Aktiengesellschaft für Wohnungsbau Köln (GAG Köln) übernommen. Renommierte Architekten wie zum Beispiel Wilhelm Riphahn, Fritz Schaller oder Theodor Kelter entwarfen die Bauten.

Einheitliches Gesamtbild in der Englischen Siedlung, hier ein Bild aus den 1960er Jahren, Bild: Josef Rosenzweig: Zwischen Judenbüchel und Sauacker
Einheitliches Gesamtbild in der Englischen Siedlung, hier ein Bild aus den 1960er Jahren, Bild: Josef Rosenzweig: Zwischen Judenbüchel und Sauacker

147 Häuser – basierend auf lediglich fünf Haus-Grundtypen

Die Ein- und Zweifamilienhäuser der „Englischen Siedlung“ basieren auf nur fünf Haus-Grundtypen: Die größeren Häuser, im inneren Bereich der Siedlung angelegt, waren für die Offiziere, die etwas kleineren in den Randbereichen für Unteroffiziere bestimmt. Die Häuser wurden versetzt und zum Teil gespiegelt errichtet. So herrscht in der Siedlung zwar ein einheitliches Gesamtbild, welches aber an keiner Stelle einförmig wirkt. Ergänzt wird das Ensemble durch drei Mehrfamilienhäuser mit jeweils zwölf Wohnungen und ein großes siebenstöckiges Wohnhochhaus mit 73 Wohnungen.

Das von Helmut Riphahn entworfene Hochhaus in der Englischen Siedlung, Bild: Elke Wetzig, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
Das von Helmut Riphahn entworfene Hochhaus in der Englischen Siedlung, Bild: Elke Wetzig, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Volkspark Raderthal muss weichen

Der neuen Siedlung fielen wesentliche Teile des bereits ab 1923 errichteten Volksparks Raderthal zum Opfer. So büßte der Park etwa zwei Drittel seiner Fläche ein.

Vergleich Fritz-Encke-Volkspark damals und heute

Insgesamt entstand so eine attraktive Siedlung mit 147 freistehenden Häusern, großzügigen Gärten und geschwungene Straßen. Spezielle Versorgungseinrichtungen, wie zum Beispiel der Naafi-Shop2Navy, Army and Air Force Institutes, mit speziellen Einkaufsmöglichkeiten für die im Ausland stationierten Soldaten und eine Schule für die Kinder der Soldaten sollten den im Ausland stationierten Soldaten den „british way of life“ ermöglichen.

Ein Zeitzeuge erinnert sich

Wilfried ist in Raderthal, unweit der englischen Siedlung, aufgewachsen und erinnert sich:

In der Vernicher Straße groß geworden war die englische Siedlung stets präsent in unserem Leben. Vater und Mutter gingen täglich durch die Siedlung zur Arbeit beim Leybold bzw. zum Deutschen Städtetag in der Lindenallee in Marienburg. Für uns Pänz wurde die „Englische Siedlung“ mehr und mehr zum Spielplatz. Leere Milchflaschen vor den Türen der Häuser haben wir gelegentlich stibitzt und gegen Pfand im Lebensmittelladen auf der Bonner Straße eingetauscht.

Sonntags spazierte die Familie zum Fritz-Encke-Volkspark und im dortigen Brunnentempel haben wir als Jugendliche unsere erste Zigarette probiert. Auf dem großen Parkplatz vor dem Naafi-Shop konnten wir ungestört Rollschuh fahren, nur rein in das geheimnisvolle Kaufhaus kamen wir nie.3Der Zutritt zum Naafi-Shop (Navy, Army and Air Force Institutes) mit speziellen Einkaufsmöglichkeiten war exklusiv den im Ausland stationierten britischen Soldaten und deren Familien vorbehalten.

Für uns als Kinder fast schon ein Skandal: In den Häusern gab es keine Gardinen vor den Fenstern und die Frauen rauchten auf der Straße.

Skandale um die Nutzung der Wohnungen und Häuser

Ab 1957 wurden wesentliche Teile der britischen Armee aus Köln abgezogen4Die Royal Air Force räumte 1957 die Flugplätze Butzweilerhof und Köln-Wahn. Bis etwa Ende 1965 verließen die Briten die Wohnungen und Häuser der „Englischen Siedlung“. Der Bund als Eigentümer musste nun entscheiden, wie mit der begehrten Wohnlage im Kölner Süden umgegangen werden sollte.

Schnell wurden die Begehrlichkeiten geweckt. Die Soldaten der nur wenige Schritte entfernten Kaserne schauten aus ihren Büros sehnsüchtig auf die Villen der Siedlung – nur zu gerne wären die Offiziere sofort dort eingezogen. Doch ein Streit zwischen dem Verteidigungsministerium, dem Bundesschatzministeriums5Ein spezielles Ministerium zur Verwaltung der Gelder aus dem Marshall-Plan, welches 1969 aufgelöst wurde. und dem Bundeswohnungsministerium verhinderte eine schnelle Nutzung: Zwar gehörtem dem Bund die Immobilien, doch war die „Ausstattung der Wohnungen zu gut für die Angehörigen der Bundeswehr“6Erwin Fischer: „Für die Rheinarmee gut. Für die Bundeswehr zu gut“, Frankfurter Rundschau vom 1. Juli 1966, in: Homepage der Arbeitsgruppe Wohnungsfürsorge Heidekaul, URL: https://www.koeln4.de/s/hei/wohnumfeld/unser_heidekaul/bilder/19660701_auszug_rheinarmee.pdf (Abgerufen: 15. April 2022). Den bereits in die „Englische Siedlung“ umgezogenen Soldaten drohte zwischenzeitlich sogar eine Räumungsklage. Erst durch die Schadensersatzklage eines Oberstleutnants wurde dieser Schildbürgerstreich verhindert.

Das eigens für Wirtschaftsminister Karl Schiller umgebaute Haus Eckdorfer Straße 6, hier ein Bild aus dem Jahr 2018, Bild: Heinz Reutersberg
Das eigens für Wirtschaftsminister Karl Schiller umgebaute Haus Eckdorfer Straße 6, hier ein Bild aus dem Jahr 2018, Bild: Heinz Reutersberg

Neben den Soldaten weckten die attraktiven Villen aber auch das Interesse der führenden Bonner Politiker. Wirtschaftsminister Karl Schiller (1911 – 1994) ließ sich das Haus Eckdorfer Straße 6 gemäß seiner Wünsche umbauen und einrichten. Mit zehn Zimmern und großem Grundstück eine durchaus attraktive Immobilie – und das für gerade mal 972 DM monatliche Miete. Doch als die Öffentlichkeit darauf aufmerksam wurde, trat -Schiller schnell den Rückzug an und verzichtete auf seine Kölner Villa.

„Kraut und Rüben beim Denkmalschutz“

Der Bund hat mittlerweile fast alle Ein- und Zweifamilienhäuser der Siedlung an private Käufer veräußert, nur das Hochhaus und die Mehrfamilienhäuser sind noch im öffentlichen Besitz. Die gesamte Siedlung wurde 1995 unter Denkmalschutz gestellt. Und die Auflagen des Denkmalschutzes sorgten für den nächsten Ärger in der Siedlung.

Im Juli 2018 berichtete der WDR über die von den Bewohnern der Häuser als willkürlich empfundene Auslegung der Denkmalschutzregeln. So musste ein Besitzer ein neu gedecktes Dach umbauen lassen, weil es einen leichten Dachüberstand gab. Exakt dieser Dachüberstand wurde bei Nachbarhäusern problemlos toleriert. Fenster sind mal bodentief, mal nicht. Die Türen sehen fast alle unterschiedlich aus, die Fensterrahmen sind mal weiß und mal grau. Ein Anwohner bezeichnete diese Denkmalschutz-Auslegungen noch sehr diplomatisch als „gewisse Willkür“.

Großzügige Gärten in der Englischen Siedlung in Köln-Raderthal, Bild: Uli Kievernagel
Großzügige Gärten in der Englischen Siedlung in Köln-Raderthal, Bild: Uli Kievernagel

Und trotzdem bleibt die attraktive „Englische Siedlung“ bevorzugtes Wohngebiet. Und wenn denn dort etwas zu verkaufen zu vermieten ist, sind zwar die Preise gepfeffert, aber dank der Nachfrage findet hier jede Immobilie ihren Käufer oder Mieter.


Lotsentour Raderberg und Raderthal: Mit dem Fahrrad im Kölner Süden unterwegs, Bild: Uli Kievernagel
Lotsentour Raderberg und Raderthal: Mit dem Fahrrad im Kölner Süden unterwegs, Bild: Uli Kievernagel

Lotsentour – Raderberg & Raderthal

Die „Englische Siedlung“ ist auch Bestandteil der Lotsentour Raderberg & Raderthal. Eine Stadtführung mit dem Fahrrad.


DEFA Wochenschau (1952), „Der Augenzeuge - Besuch in Köln“, ab etwa 1 Minute 30 Sekunden wird die „Englische Siedlung“ gezeigt
DEFA Wochenschau (1952), „Der Augenzeuge – Besuch in Köln“, ab etwa 1 Minute 30 Sekunden wird die „Englische Siedlung“ gezeigt

Die DEFA Wochenschau aus der DDR hat im Jahr 1952 unter dem Titel „Der Augenzeuge – Besuch in Köln“ einen Bericht über Köln in der Nachkriegszeit veröffentlicht.

Ab etwa 1 Minute 30 Sekunden geht es in dem Bericht auch ausdrücklich über die „Englische Siedlung“ und der Riphahn-Bau wird gezeigt.

Ein großes DANKE an Ralf aus Köln für diesen Hinweis.


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Auflösung: Quiz zur 250. Ausgabe des „Köln-Ding der Woche“

250 Ausgaben des "Köln-Ding der Woche" sind seit Juli 2017 erschienen.
Seit Juli 2017 sind 250 Ausgaben des „Köln-Ding der Woche“ erschienen.

Viele von euch haben bei meinem Quiz zur 250. Ausgabe des Köln-Ding der Woche mitgemacht, dafür vielen Dank. Die Gewinner der 11 x 2 Gutscheine habe ich bereits benachrichtigt. Und als kleine Anerkennung haben auch alle, die mitgemacht haben, einen kleinen Trostpreis gewonnen. 

Hier die Auflösung des Quiz

Mit Siegel: Die Kölsch-Konvention der Kölner Brauer, Bild: Kölner Brauerei-Verband e.V.
Mit Siegel: Die Kölsch-Konvention der Kölner Brauer, Bild: Kölner Brauerei-Verband e.V.

Flüssiges Gold

Kölsch ist das Lebenselixier unserer Stadt. Um dieses ganz besondere Bier vor Nachahmern und schlechten Kopien zu schützen, haben die damals 24 eigenständigen Kölschbrauer die „Kölsch Konvention“ verabschiedet. In dieser Konvention wird unter anderem festgelegt, dass Kölsch ausschließlich in Köln gebraut werden darf.1Ausnahme: Brauereien außerhalb des Stadtgebiets von Köln, die bereits vor Inkrafttreten der Konvention Kölsch gebraut haben.

1. Frage:
In welchem Jahr wurde die Kölsch-Konvention feierlich unterschrieben?

Antwort:
Die Kölsch-Konvention wurde am 6. März 1986 unterschrieben.


Der Barbarastollen unter dem Hauptgebäude der Universität zu Köln, Bild: Uli Kievernagel
Der Barbarastollen unter dem Hauptgebäude der Universität zu Köln, Bild: Uli Kievernagel

„Glück auf“ in Köln

Unter dem Hauptgebäude der Universität liegt ein für Jahrzehnte schlichtweg vergessenes Bergwerk. Dieses „Schaubergwerk“ sollte Studenten einen möglichst genauen Einblick in die harten Arbeitsbedingungen der Kumpels unter Tage bieten.

2. Frage
Wie lang ist dieses „Barbarastollen“ genannte Schau-Bergwerk?

Antwort:
Der Barbarstollen ist 40 Meter lang.


So könnte das Kamelrennen in Köln ausgesehen haben, hier ein Bild eines Rennens aus den 1940er Jahren
So könnte das Kamelrennen in Köln ausgesehen haben, hier ein Bild eines Rennens aus den 1940er Jahren

Wüstenschiffe in Weidenpesch

18.000 Besucher sahen im September 1969 ein ganz besonderes Rennen auf der Galopprennbahn in Weidenpesch. Statt edler Rennpferde liefen dort Kamele um die Wette. Der spätere Sieger bretterte zwar mitten im Rennen im vollen Lauf in eine Hecke – konnte aber trotzdem das Rennen für sich entscheiden.

3. Frage:
Wie hieß das Sieger-Kamel?

Antwort:
Das Sieger-Kamel hatte den Namen „Tuareg“


Die Erstbesteiger des Troodelöh
Die Erstbesteiger des Troodelöh

Der kölsche Everest

Am 12. November 1999 machten sich drei Bergsteiger zusammen mit ihrem treuen Sherpa Llongway auf, um Kölns höchsten Punkt zu entdecken. Ohne Sauerstoff, nur mit Minimalvorräten an Kölsch und Enzian, schafften es diese Männer– Entdecker im Rang eines Kolumbus, Amundsen oder Hillary – direkt ohne Basislager und Akklimatisation auf den Gipfel und tauften den „Kölschen Everest“ auf den Namen „Monte Troodelöh“.

4. Frage
Wie hoch ist dieser sagenhafte Berggipfel?

Antwort: 
Die höchste Erhebung unserer geliebten Domstadt ist genau 116,70 Meter hoch. Später wurde diese Höhe aber auf 118,04 Meter korrigiert.


Das Pumpwerk an der Schönhauser Straße. Die blaue Illumination bedeutet "Pegel unter 2,4 Meter", Bild: Uli Kievernagel
Das Pumpwerk an der Schönhauser Straße. Die blaue Illumination bedeutet „Pegel unter 2,4 Meter“, Bild: Uli Kievernagel

Farbenspiele am Rhein

Direkt am Rheinufer im Kölner Süden steht Kölns größter Wasserstandsmelder: Das Pumpwerk Schönhauser Straße. Dieses und weitere Pumpwerke sind unverzichtbar für den Hochwasserschutz. Der wunderschöne Clou an diesem Gebäude: Je nach Wasserstand leuchtet das gesamte Gebäude in einer ganz bestimmten Farbe.

5. Frage:
In welcher Farbe leuchtet das Pumpwerk, wenn der Wasserstand bei 3,5 bis 4 Metern liegt?

Antwort:
Bei einem Wasserstand von 3,5 bis 4 Meter leuchtet das Pumpwerk grün.


Obs und Jemös, Bild: TiM Caspary / pixelio
Obs und Jemös, Bild: TiM Caspary / pixelio

Kölsche Wörter für Obs un Jemös

Als Hilfestellung für euren Einkauf auf den Wochenmärkten hatte ich im Juli 2018 die kölschen Wörter für Obst und Gemüse veröffentlicht. Dort konnte man lernen, dass „Humpele“ Himbeeren, „Öllisch“ Zwiebeln und „Worbele“ Heidelbeeren sind.

6. Frage:
Was bezeichnet der Kölsche als „Krönzel“?

Antwort:
„Krönzel“ sind Stachelbeeren.


Der Nasenbrunnen zu Ehren des fleißigen städtischen Hundefängers Andreas Leonard Lersch, besser bekannt als "Läsche Nas", Bild: Horsch, Willy - HOWI, CC BY 3.0
Dieser Nasenbrunnen erinnert an den fleißigen städtischen Hundefänger Andreas Leonard Lersch, Bild: Horsch, Willy – HOWI, CC BY 3.0

Ein stadtbekannter (und berüchtigter) Hundefänger

Andreas Leonard Lersch war bei Hundebesitzern in der Stadt gefürchtet. Der wenig feinfühlende Mann kochte zuvor eingefangene und getötete Hunde aus und produzierte daraus ein Mittel zur Schwindsucht. Ein besonders hervorstechendes Körperteil führte zu seinem noch heute bekannten Spitznamen.

7. Frage
Wie nannten die Kölner Andreas Leonard Lersch?

Antwort:
Lersch wurde – wegen seiner übergroßen Nase – „Läsche Nas“ genannt.


Der Decke Pitter im Kölner Dom, Bild: Pappnaas666
Der Decke Pitter im Kölner Dom, Bild: Pappnaas666

Der Decke Pitter

Bis Ende November 2018 war die größte Glocke im Dom auch die größte freischwingende Glocke der Welt: Die St. Petersglocke, von den Kölnern liebevoll „Decke Pitter“ genannt. Seine ersten Glockenschläge erklangen am Heiligabend 1924. 

8. Frage:
Wie schwer ist der „Decke Pitter“?

Antwort:
Der „Decke Pitter“ wiegt 24 Tonnen.


Der Kölnisch-Wasser-Brunnen in der Schalterhalle der Kreissparkasse, Bild: Uli Kievernagel
Der Kölnisch-Wasser-Brunnen, Bild: Uli Kievernagel

Echt Kölnisch Wasser

Erfunden wurde „Kölnisch Wasser“ von Johann Maria Farina, dem Mann mit der „goldenen Nase“. Am bekanntesten ist heute die Marke „4711“. Wer „Eau de Cologne“ will, muss dies teuer bezahlen – oder man geht zum Kölnisch-Wasser-Brunnen und kann sich dort gratis bedienen.

9. Frage:
Wo steht der Kölnisch-Wasser-Brunnen?

Antwort:
Der Brunnen steht in der Schalterhalle der der Kreissparkasse am Neumarkt. 


Der Vierungsturm des Kölner Doms mit dem goldenen Stern von Betlehem, Bild: CEphoto, Uwe Aranas, CC-BY-SA-3.0
Der Vierungsturm des Kölner Doms, Bild: CEphoto, Uwe Aranas, CC-BY-SA-3.0

Die „Warze des Doms“

Er wird irgendwie oft vergessen: Kölns dritthöchster Kirchturm – nach den beiden mächtigen Türmen des Doms – ist der ebenfalls auf der Kathedrale befindliche Vierungsturm. Dieser Turm wurde oft in den letzten Jahren umgebaut – Kritikern zufolge nicht unbedingt zum Vorteil des Doms. So wurde der Vierungsturm auch schon als „Warze des Doms“ bezeichnet.

10. Frage:
Wie hoch ist der Vierungsturm des Kölner Doms?

Antwort:
Der Vierungsturm ist 109 Meter hoch.


Kult: Die Gaststätte Lommerzheim in Deutz, Bild: Andreas Lofner
Kult: Die berühmte Gaststätte in Deutz, Bild: Andreas Lofner

„Su lang die Leechter noch brenne“

Bereits im Jahr 2015 hat die kölsche Band Miljö den Titel „Sulang die Leechter noch brenne“ veröffentlicht. In diesem Lied steht der wohl bekannteste Wirt Kölns stellvertretend für die kölsche Lebensart. Dieser Wirt hat bis 2004 eine sagenhafte Kneipe in Deutz geführt, welche 2008 nach „behutsamer Renovierung“ wieder eröffnet wurde.

11. Frage:
Wie hieß der Wirt dieser legendären Kneipe?

Antwort:
Der Name des legendären Wirts war Hans Lommerzheim.


 

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Einladung: Lesung mit Stadtführung „vom Stuhl“ in Marienburg am 8. Juni 2022 | Eintritt FREI

So kann man sich die Marienburger Villa aus dem Roman vorstellen, Bild: Norbert Bröcheler
So kann man sich die Marienburger Villa aus dem Roman vorstellen, Bild: Norbert Bröcheler

Bitte den 8. Juni 2022, 19.30 Uhr vormerken: An diesem Tag veranstalte ich zusammen mit der erfolgreichen Autorin Ellen Jacobi eine Lesung aus einem Marienburg-Roman. Mitten in Marienburg. Eintritt FREI.

Roman: Untermieter in der Marienburger Villa einer exzentrischen Dame

Im Mai 2020 durfte ich Ellen Jacobi bei der Recherche zu Ihrem Roman „Ohne Rentner geht hier nichts“ unterstützen. Die Handlung spielt zu wesentlichen Teilen im Kölner Stadtteil Marienburg. Dieses Buch wurde im Juli 2021 bei Bastei Lübbe veröffentlicht.

Ellen Jacobi: Ohne Rentner geht hier nichts, Bastei Lübbe
Ellen Jacobi: Ohne Rentner geht hier nichts, Bastei Lübbe

Es geht um die ebenso reiche wie schwierige Ariane van Endert. Sie lebt auf großem Fuß in einer Marienburger Villa, bis ihr Stiefsohn große Teile ihres Vermögens durchbringt. Notgedrungen nimmt sie einige Untermieter auf: eine junge Studienabbrecherin ohne Perspektive, eine chaotische Rentnerin mit Stoffhund und einen Pianisten, der seit Jahren kein Klavier mehr angefasst hat. Ariane hofft sehr, ihre neuen Mitbewohner bald wieder loszuwerden und macht ihnen das Leben schwer. Irgendwann sind aber auch die letzten Reserven ausgegeben und es besteht die Gefahr, dass Ariane ihre große Villa in Marienburg verliert.
Ein heiterer Roman über das Leben in Marienburg, Neuanfänge im Alter und wahre Freundschaften.

Bitte weitersagen: Lesung eines Roman aus Marienburg mitten im Marienburg
Bitte weitersagen: Lesung eines Roman aus Marienburg mitten im Marienburg

Stadtführung und Lesung aus dem Marienburg-Buch in Marienburg

Ich habe mit Ellen Jacobi vereinbart, dass Sie für euch aus diesem Roman liest. Vorab biete ich eine kurze Stadtführung vom Stuhl an: Es gibt ein paar Geschichten zu Marienburg, den noblen Villen und der Entwicklung dieses Stadtteils. Anschließend stehen Ellen und ich noch für alle Fragen gerne zur Verfügung und wir können noch gemeinsam einen Wein, ein Kölsch oder ein Wasser trinken.  

Eintritt FREI, bitte anmelden

Die Lesung mit Stadtführung vom Stuhl findet am 8. Juni 20022, 19.30 Uhr im Martin-Luther-Haus, Mehlemer Straße 27, mitten in Marienburg, statt.
Ihr seid alle eingeladen. Der Eintritt ist FREI.

Um Anmeldung wird gebeten:

Uli Kievernagel, der Köln-Lotse
Telefon 0221. 42344825
Mobil 0162. 7973914
uli@koeln-lotse.de


Eine Veranstaltung im Rahmen des Sonderprogramms Aufgeschlagen! des Landes Nordrhein-Westfalen.

Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen


Eindrucksvolle Villen in Marienburg, Bild: Norbert Bröcheler
Eindrucksvolle Villen in Marienburg, Bild: Norbert Bröcheler

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Ein paar Fragen an Christiane Rath – „Grabaneignung“ auf dem Kölner Südfriedhof

Christiane Rath am Grab von Heinz und Heinzchen Rausch, Bild: Uli Kievernagel
Christiane Rath am Grab von Heinz und Heinzchen Rausch, Bild: Uli Kievernagel

Ein scheinbar herrenloses Grab auf dem Südfriedhof pflegen. Ohne irgendeine Beziehung zu den dort bestatteten Menschen. Und dann darüber ein Buch veröffentlichen. Klingt nach einer erzählenswerten Geschichte.  Deswegen treffe ich Christiane Rath direkt dort, wo alles angefangen hat: Auf dem Südfriedhof, Flur 33, gegenüber der Bestattungsgärten.

Dr. Christiane Rath ist ein eine bemerkenswerte Frau. Sie ist eine nur zufällig in Oberhausen geborene und in Düren aufgewachsene Rheinländerin, hat in Bonn Romanistik studiert und auch dort promoviert. Sie lebt seit 1988 in Köln. Neben ihrer Tätigkeit als freischaffende Künstlerin, Autorin und Redakteurin des Kölner Straßenmagazins „Draussenseiter“ leitet sie gemeinsam mit agii gosse den Kölner Kunstverein „68elf e.V.“.

Bereits 2017 reift bei einem ihrer zahlreichen Spaziergänge über den Südfriedhof die Idee, sich eines der offensichtlich verlassenen Gräber „anzueignen“. Es dauerte aber noch bis Ende 2019, bis dieser Plan in die Realität umgesetzt wurde. Jetzt stehen wir vor dem Grab von Heinz und Heinzchen Rausch mit dem bemerkenswerten Grabstein aus drei verbundenen Kreuzen.

Christiane – du hast eine Jahreskarte vom Kölner Zoo. Anscheinend ist aber der Südfriedhof für dich interessanter als Giraffen, Löwen und Erdmännchen. Warum?

Ich kenne den Zoo in- und auswendig, ich habe auch bereits zwei Bücher über den Zoo geschrieben – über Friedhöfe noch keins. Ich liebe Friedhöfe und schaue mir diese überall an. Ich bin auch viel auf dem Melaten-Friedhof unterwegs. Aber der Südfriedhof ist für mich schöner als Melaten. Er ist verwinkelter, geheimnisvoller.

Christiane Rath: "Der Kölner Zoo" und "Die Elefanten zu Köln", beide bei Kiepenheuer & Witsch erschienen
Christiane Rath: „Der Kölner Zoo“ und „Die Elefanten zu Köln“, beide bei Kiepenheuer & Witsch erschienen

Wie kommt man auf die Idee, einfach ein Grab von wildfremden Menschen zu pflegen?

Es stört mich, wenn Gräber verlassen sind und nicht gepflegt werden. Das macht mich traurig. Eigentlich zupfe ich ständig an irgendwelchen Gräbern herum, wenn ich auf Friedhöfen unterwegs bin. Tatsächlich habe ich heute auch wieder Handschuhe dabei, um Gräber von Dornen zu befreien.

Moment mal – da könnte ja jeder kommen und einfach wildfremde Gräber pflegen. Wir sind doch schließlich in Deutschland! Hier ist alles geregelt. Ist das denn überhaupt erlaubt?

Eigentlich ist das nicht so außergewöhnlich, wie man denkt. Viele Menschen pflegen auch Nachbargräber. Juristisch ist das irgendwie eine Grauzone. Man zerstört ja nichts, sondern pflegt eine Grabstelle. Wieso sollte das also verboten sein? Eine „Temporäre Grabaneignung“, wie ich sie mit dem Rausch-Grab vorgenommen habe, ist natürlich nicht mit einem Patenschaftsgrab zu vergleichen.1Anmerkung: Patenschaftsgräber sind eine kölsche Erfindung: Menschen können Patenschaften an denkmalgeschützten Grabanlagen übernehmen. Sie erhalten damit das Recht dort beigesetzt zu werden und sind im Gegenzug dazu verpflichtet, die Anlage mit Übernahme der Patenschaft in Abstimmung mit der Denkmalbehörde instand zu setzen und zu unterhalten. Die Nutzungsgebühr wird erst im Beisetzungsfall erhoben.

Auf dem Südfriedhof gibt es insgesamt 47.400 Grabmäler. Ich schätze mal, 5% davon sind verwildert und werden nicht mehr gepflegt. Macht knapp 2.400 Gräber. Warum hast du dir gerade das Rausch-Grab „angeeignet“?

Ich habe gezielt auf dem Südfriedhof nach einem Grab gesucht, das mich persönlich anzieht und stand plötzlich vor dem Rausch-Grab.

Rausch klingt nach Fröhlichkeit, nach Ausschweifung. Und dann wurde Heinz Rausch ausgerechnet am 22.2.22 geboren – diese Schnapszahl passt zum Namen „Rausch“. Heinzchen wurde nur 17 Jahre alt. Der Grabstein besteht aus drei miteinander verbundenen Kreuzen – es wurden hier aber nur zwei Personen bestattet. Es bleibt eine Leerstelle: Was ist mit der Mutter? Dieses ganz spezielle und sehr verwilderte Grab hat direkt meine Phantasie spielen lassen.

Das Rausch-Grab noch vor der Grabaneignung, Bild: Christiane Rath, aus dem Buch "Unvergessen - Eine temporäre Grabaneignung" (76 Seiten, 30 Euro, Bestellung unter christiane@rath-art.de)
Das Rausch-Grab noch vor der Grabaneignung, Bild: Christiane Rath, aus dem Buch „Unvergessen – Eine temporäre Grabaneignung“ (76 Seiten, 30 Euro, Bestellung unter christiane@rath-art.de)

Ein befreundeter Biologe hat, bevor ich Anfang 2020 angefangen habe, das Rausch-Grab zu pflegen, mit mir eine Bestandsaufnahe gemacht und geht davon aus, dass sich mindestens drei Jahre lang niemand mehr um dieses Grab gekümmert hat.

In deinem Buch „Unvergessen – Eine temporäre Grabaneignung“ beschreibst du dein Projekt. Warum geht es in dem Buch nicht um Fakten oder Lebensläufe der verstorbenen Heinz und Heinzchen Rausch, sondern um mögliche Varianten, wie sich das Leben dieser beiden Menschen abgespielt haben könnte?

Ich habe tatsächlich, bevor ich angefangen habe, das Grab zu pflegen, kurz recherchiert, ob ich hier nicht ein „Wespennest“ stoße. Aber ich habe nichts gefunden. Also habe ich angefangen mir zu überlegen, wie das Leben von Heinz und Heinzchen gewesen sein könnte.

Dabei habe ich mir keine ganzen Lebensläufe ausgedacht, sondern immer nur mögliche Episoden aus dem Leben – so wie Puzzlestücke.  

In dem Buch verschmelzen deine eigenen Erlebnisse mit den fiktiven Lebensläufen von Heinz und Heinzchen Rausch. In einer Variante ziehst du eine Parallele zwischen Heinzchen und deinem ersten Freund. Einer der beiden kommt bei einem tragischen Verkehrsunfall ums Leben. Offen bleibt, ob Heinzchen Rausch oder dein erster Freund gemeint ist.

Aus realen Lebensläufen kann man sich fiktive Lebensläufe – oder Episoden wie Puzzlestücke aus dem Leben – zusammensetzen. Wir alle haben ähnliche Puzzlestücke, zum Beispiel Geburt, Weihnachtsfeiern, erster Schultag. Es gibt aber auch große Unterschiede, zum Beispiel die erste Liebe oder Verlust durch Todesfälle.

Bei dem in dem Buch erwähnten Unfall habe ich Puzzlestücke aus dem Leben zweier Personen in einer Fiktion zusammengeführt: Ich hatte einen Freund, meine erste große Liebe. Ich war 14 Jahre alt, er 17. Ständig bastelte er an seinem Moped herum. Und dann gab es den Sohn von Freunden meiner Eltern, der bei einem Unfall ums Leben kam. Eine freie Straße, schnurgeradeaus und er fährt auf der linken Spur mit seinem Motorrad frontal in einen LKW. Ob es ein Selbstmord war, ist nie geklärt worden.

In der Fiktion zu „Heinzchen“ verschmelzen diese beiden Puzzlestücke.


Christiane Rath: Unvergessen - Eine temporäre Grabaneignung
Christiane Rath: Unvergessen – Eine temporäre Grabaneignung

Christiane Rath: Unvergessen – Eine temporäre Grabaneignung.
76 Seiten, 30 Euro, Bestellung unter christiane@rath-art.de


Du hast zwischenzeitlich in Erfahrung bringen können, wer Heinz und Heinzchen Rausch wirklich waren. Gab es Überraschungen?

Ich bin von Bekannten der Familie angesprochen worden. Es gibt tatsächlich Überraschungen. Hinter dem Grab steckt eine urkölsche und tragische Geschichte. Aber die verrate ich nur den Menschen, die mein Buch gelesen haben, und das auch nur persönlich.

Ich werde irgendwann, als Ergänzung zu dem bestehendem Buch, diese schicksalhafte Geschichte veröffentlichen. Nur kann ich heute noch nicht sagen, wie ich das machen werde.

Wie geht es jetzt weiter? Wirst du dich auch weiterhin um das Rausch-Grab kümmern oder zieht es dich dann doch irgendwann lieber wieder regelmäßig in den Zoo?

In den Zoo gehe ich regelmäßig mit meinem Patenkind. Das Projekt der Grabaneignung habe ich am 29. Dezember 2020 beendet. Trotzdem lässt mich das Rausch-Grab nicht los, ich bin oft hier, um das Grab zu pflegen.

Vielleicht ist es auch eine Projektionsfläche für mich: Auch mein Vater und mein Bruder sind in einem gemeinsamen Grab in Düren beigesetzt. Unter einer Marmorplatte. Dort kann man nichts pflegen.

So spiegelt das Grab von Heinz und Heinzchen Rausch auch irgendwie Puzzlestücke aus meinem Leben wider. Aber dies war auf keinen Fall die ursprüngliche Idee der Grabaneignung.


 

Christiane Rath, eine nur zufällig in Oberhausen geborene Rheinländerin, Bild: Christiane Rath, www.rath-art.de/
Christiane Rath, eine nur zufällig in Oberhausen geborene Rheinländerin, Bild: Christiane Rath, www.rath-art.de/

Genau wie alle anderen Menschen in meiner Rubrik „Ein paar Fragen an …“ hat auch Christiane Rath zu meinen „kölschen Fragen“ Rede und Antwort gestanden. 

Wenn nicht Köln – wo sonst könntest du leben? Und warum gerade dort?

Eigentlich nur in Köln. Aber wenn ich weg muss, dann gerne nach Ligurien. Dort gibt es das Meer und hervorragendes Essen. Und Genua ist irgendwie wie Köln: Nicht überall schön.

Was machst du zwischen Weiberfastnacht und Aschermittwoch?

Fastelovend fiere.

Und was zwischen Aschermittwoch und Weiberfastnacht?

Sehnsüchtig auf den 11.11. warten.

Nenne ein/zwei/drei Gründe, warum man Köln morgen verlassen sollte.

Kenne keine. Ich will ja auch nicht weg.

Dein Lieblingsschimpfwort auf Kölsch?

Tütenüggel

Bitte vervollständige den Satz: Köln ist …

… mein zuhause! Ich fühle: Ich muss irgendwie in Köln sein.


Diese Menschen haben bisher meine Fragen beantwortet: 


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