Rückblick: 52 x „Köln-Ding der Woche“ im Jahr 2020

Unwidersprochen: Corona hat das 2020 beherrscht. Das hat sich auch in meiner sonntäglichen Post an euch widergespiegelt. Aber: Es gab auch noch Themen, die nichts mit Corona zu tun hatten. Hier ein Rückblick auf das Jahr.

Januar und Februar

Anfang des Jahres war die Welt noch in Ordnung. Wir haben ordentlich Fastelovend jefiert – wer hätte damals gedacht, dass wir jetzt so lange darauf verzichten müssen? Im Köln-Ding habe ich detailliert das Dreigestirn vorgestellt und euch die Herkunft des so wichtigen Wörtchens „Alaaf“ erklärt. Und passend zum Ende des Karnevals haben wir gemeinsam das Schicksal des Nubbels beweint.


März und April

Corona kam bei uns an. Und wie. Der erste Lockdown hat ab dem 23. März zu geschlossenen Kneipen und Friseursalons geführt. Un dä Kölsche hat et „Ärme Dier“ bekommen. Meine kölsche Lieblingslyrikerin Juliane Poloczek hat zuerst über „Joode Zigge – Schläächte Zigge“ danach über „Jlöck, Freud, Spass un Eu“ gedichtet.


Mai und Juni

Die Corona-Bedingungen wurden gelockert und auch das Köln-Ding hat sich wieder den kölschen Themen wie zum Beispiel dem Duffesbach und dem Wasserkrieg mit dä Hürther Buure gewidmet. Ich habe den kölschen Rebellen Nikolaus Gülich geehrt und die „Warze des Doms“ beschrieben.


Juli und August

Einer der meistgelesenen Artikel im gesamten Jahr war mein Bericht über Kölns schmalstes Hochhaus. Und im Juli habe ich gleich zwei wichtige kölschen Frauen mit einem Köln-Ding geehrt: Die eine – die Heilige Ursula – ist bereits seit Ewigkeiten tot. Die andere – die Motto-Queen Marie-Luise Nikuta – ist ausgerechnet am Karnevalsdienstag 2020 verstorben.

Für mich ganz persönlich wichtig war die Kampagne „Kein Veedel für Rassismus“: Gemeinsam haben wir gegen den braunen Mob und die rechten Hetzer Flagge gezeigt.


September

Anfang September habe ich mit „knüsselich“ ein Wort erklärt, welches leider unsere Stadt recht gut beschreibt. Vielleicht auch, weil des Schneiders Weib die doch so wichtigen Heinzelmännchen aus unserer Stadt vertrieben hat.

Diese fleißigen Gesellen hätten bestimmt auch dafür gesorgt, dass Kunstwerke wie „Licht und Bewegung“ auf der Hohe Straße oder der „Ruhende Verkehr“ auf den Ringen die Beachtung und den Rahmen bekommen, den sie verdient haben.


Oktober

Ich habe es mir nicht nehmen lassen, im Oktober zwei offene Briefe zu schreiben: Einen Glückwunsch an die Kapitänin Carola Rackete zur Verleihung des Karl-Küpper-Preises. Und einen zweiten, sehr deutlichen, Brief die Gegner dieser Preisverleihung. Dazu habe ich viele Rückmeldungen bekommen, stellvertretend dafür hier die Rückmeldung von Toni Rütten:

„… ihre beiden offenen Briefe zur jüngsten Verleihung des Karl-Küpper-Preises – kein Wort zu wenig, kein Satz zu viel – habe ich wieder mit ganz viel Freude gelesen. Kölsche Identität ist eben mehr als nur ein Produkt von Brauchtumspflege und Nostalgie. Sie ist auch eine couragierte Auseinandersetzung mit der Gegenwart und der Zukunft unserer Stadtgesellschaft. Und deren Determinanten werden nicht nur am Rhein, sondern auch im Mittelmeer entschieden.“

Deutlicher kann man es nicht sagen.


November

Das schöne Thema im November: „50 Jahre Bläck Föös“ habe ich mit einem ganz persönlichen Glückwunsch an diese Ausnahme-Band gefeiert.

Das eher traurige Thema war der ausgefallene 11.11. Ein großes Kompliment an die Kölschen und Gäste: Die Initiative „Drink doch keine met“ mit dem kölschen Grundgesetz in Corona-Zeiten hat perfekt funktioniert. Ich bin stolz auf euch alle!

Große Freude hatte ich persönlich an der Geschichte und den Hintergründen zum Dreikünnijepöötzche und zur Kirche St. Agnes.

Und auf einmal Corona wieder da. Und wie. Ich musste ab dem 1. November alle Touren absagen, auch die speziellen Weihnachtstouren. Noch einmal ein großes DANKE an alle, die mit mir auf diese spezielle Art Weihnachten feiern wollten. Das holen wir nach. Versprochen.


Dezember

Der waschechte Kölner wird mit dem Wasser aus der Kunibertspütz getauft. Wer das nicht kennt: Unbedingt nachlesen! Ich habe euch Vorschläge für spezielle Kölsche Weihnachtsgeschenke gemacht und von Juliane Poloczek durfte ich das wunderbare, Corona-freie (!) Weihnachtsgedicht „Do bin ich“ veröffentlichen.


Wie jeiht et wigger?

Ens luure! Mal sehen, wie sich 2021 so entwickelt. Aber ich bin zuversichtlich, ab April wieder Lotsen-Touren anbieten zu dürfen. Die Termine dafür stehen zumindest schon einmal fest.

Und eins ist sicher: Auch 2021 wird es weiterhin meine sonntägliche Post geben. Grund dafür sind auch die vielen Rückmeldungen, die ich regelmäßig bekomme. Hier, stellvertretend für alle, die geschrieben haben, eine Rückmeldung von  Ute aus Nippes:

„Die Themen sind immer äußerst interessant, sehr lehrreich, oft topaktuell, wirklich seriös recherchiert, toll geschrieben und mit einer Prise feinem Humor versehen. Obwohl Ihre Liebe zu Köln überall durchklingt, ist nichts zu spüren von Kölner Klüngel und Mief und Verherrlichung.  … Ihre Texte verbinden das neue Köln mit seiner uralten Geschichte. Gleichzeitig geben Sie anderen Kölnern eine Plattform, präsentieren deren Leistung, unterstützen deren Arbeit. …“

DANKE dafür!

Ich wünsche euch einen guten Start in ein schönes, erfolgreiches und gesundes (!) Jahr 2021, in dem wir uns hoffentlich bei der ein oder anderen Lotsentour auch endlich wieder persönlich treffen können.

Vell Jrööööß & maat et jood

Uli, der Köln-Lotse


Das "Köln-Ding der Woche" per E-Mail frei Haus. Jede Woche sonntags ein neues Detail zur schönsten Stadt der Welt. Immer kurz & knackig, immer subjektiv und voreingenommen.

Für den Fall, dass dich die standardisierte Anmeldeprozedur nervt, gibt es auch die kölsche Lösung: Schick mir einfach eine Mail an uli@koeln-lotse.de und ich trage dich in den Verteiler ein.

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Joode Chressdach – Kölsche Weihnachtsgrüße 2020

Frohe Weihnachten 2020 - mit Maske und Abstand! Bild: pratik parikh auf Pixabay
Frohe Weihnachten 2020 – mit Maske und Abstand! Bild: pratik parikh auf Pixabay

Ein ganz besonderes Jahr geht zu Ende. Die Corona-Pandemie hat unser Land (fast) zum Stillstand gebracht. Und auch, wenn wir alle vielen Widrigkeiten trotzen mussten, bleiben positive Eindrücke. Hier ein paar Beispiele, welche mir aufgefallen sind:

Ich wünsche euch allen, dass ihr diese positiven Eindrücke mit in das Jahr 2021 nehmt.

Ein Gedicht zu Weihnachten ohne „Corona“, „Lockdown“ und „Klopapier“

Ich habe meine kölsche Lieblingslyrikerin Juliane Poloczek gefragt, ob sie ein schönes kölsches Weihnachtsgedicht für euch hat. Meine Bedingung: Ich wollte ein Gedicht, in welchem weder „Corona“, „Lockdown“ noch „Klopapier“ vorkommt. Ich habe sie gebeten, mir etwas Leichtes, Lustiges zu geben. Und Juliane hat geliefert: Die Weltsicht aus der Perspektive eines gerade geborenen Kinds. Aber nicht irgendein Kind. Lest selber, um welchen Panz es sich handelt.

Außerdem hat Juliane das Gedicht auch wieder in ihrem wunderschönen gepflegten Kölsch eingesprochen. Ein Traum. Meine Empfehlung: Hört euch das an Heiligabend an, singen dürft ihr ja eh nicht.

Vielen Dank, dass ihr meinem Köln-Ding der Woche treu seid. Ich wünsche euch allen JOODE CHRESSDACH.

Uli, der Köln-Lotse

PS Ein großes DANKE an Juliane. Dat häste ens widder jood jemaht.


Do bin ich!

von Juliane Poloczek

Ich lijjen he su en dr Kripp eröm.
Un wä steiht do alles öm mich eröm?
Jrad noch bei dr Mama em Buch jesesse.
Op eimol hät se mich erusjeschmesse.

Ming Äujelcher künne noch nit janz klor sinn.
Wä möjen die zwei he nevven mir sin?
Jetz weiß ich, dat sin dr Bap un ming Mamm.
Un ich bin dä Panz, dat jöttliche Lamm.

Un wä es dohinge su laut am Schnuuve?
Oh nä, dat sin bestemmp kein Duuve.
Nen Ohs un nen Esel sin met he drin.
Se sin jenööchlich, han jooden Sinn.

Wat ich jet blöd fing‘, dat es he dat Strüh.
Do lijjen ich drop, un zwar puddelrüh.
Dat peck un dat stich mich janz ärch en de Fott.
Jevvt mir e paar Windele, söns bin ich Üch kott.

Wo es minge Papa jetz hinjelaufe?
Wie schön, hä wor beim Aldi paar Pampers kaufe.
Hä bingk se mr öm un strich se noch jlatt.
Jetz bin ich schön drüch, ävver noch nit satt.

Evvens hät et he noch fies jemöff.
Ävver jetz rüchen ich nen herrlijen Döff.
De Mama, die määt mr e Fläschje parat.
Dat nennen ich Service op himmlische Aat.

Un jetz nimmp ming Mama mich op de Ärm.
Wat es et bei ihr aan dr Bros‘ su schön wärm!
Dröm bruchen ich och janit ze kriesche.
Denn mir jeiht et joot bei de Mama Marieche.

Jrad wor ich e besje enjenick.
Doch jetz han ich mich baal ze Duud verschreck.
Wat es dat für ne Krach un für ne Radau?
Do kummen de Heete met Pänz, Hüng un Frau.

Se rennen eröm, weil se mich sööke:
Et Jesuskind. De Schoof‘ sin am Blöke.
Jetz brollen och ich. Dat es mr ze vill.
Maat doch ens jet höösch. Sid doch ens jet still.

Jo, su es et joot: jetz kneen se nidder.
Se singen ihr Leeder widder un widder.
Et weed och jebet‘ unger däm jolde Stään.
Su es et richtisch. Ihr kritt mingen Sään.

Ich sääne nit nur die Heete em Stall.
Ich sääne die Minsche vun övverall.
Doch jetz muss ich schlofe, ich bin ratschkapott.
Ich bin doch bloß dä kleine Herrjott.


Für diejenigen, die nicht alles verstehen, hier ein paar Übersetzungen:

  • Buch = nein, es geht nicht um ein Buch sondern um den Bauch
  • erusjeschmesse = herausgeschmissen, also die fristlose Kündigung
  • Äujelcher = Augen
  • Bap = nicht die gleichnamige Rock-Kapelle aus Köln sondern „Vater“
  • Panz = Kind
  • Duuve = Tauben
  • Ohs = Ochse
  • Fott = das Gesäß
  • „söns bin ich üch kott“ = sonst bin ich auf euch böse, im Sinne von „nicht gut auf jemanden zu sprechen sein“. Bitte „kott“ auf keinen Fall mit „kötten“ verwechseln.
  • drüch = trocken
  • „ze Duud verschreck“ = zu Tode erschreckt, das kann sogar einem Christkind passieren
  • Heete = Hirten
  • Hüng = Hunde
  • „maat doch ens jet höösch“ = Die Bitte, dass alle mal ruhig, still sein sollen
  • Sään = Segen

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Kölsche Geschenke

Geschenke aus Köln - für Kölsche und Kölle-Liebhaber
Geschenke aus Köln – für Kölsche und Kölle-Liebhaber

Ja! Es stimmt! In den Souvenir-Läden rund um den Dom wird mehr Kölle-Jedöns von den Kölschen als von den auswärtigen Touristen gekauft. Der Kölner an sich liebt seine Stadt und bringt das auch zum Ausdruck, indem er seine Wohnung mit Dom-Aschenbechern oder Rhein-Platzdeckchen und sich selbst mit rud-wießen Ringel-Shirts verschönert. Das ist nicht immer schön, aber liebenswert.

Aber: Es gibt auch schöne kölsche Dinge, die sich als Geschenk eignen. Hier ein paar Ideen. Ich bin mir sicher, auch für Köln-Kenner sind hier neue Entdeckungen dabei.

Ganz wichtig: Das ist keine bezahlte Werbung! Ich bekomme nichts dafür, dass ich diese Angebote hier vorstelle. Es ist meine rein subjektive Auswahl.


Scrabble in der Kölsch-Edition
Scrabble in der Kölsch-Edition

Dat kölsche Scrabble

Das beliebte Scrabble gibt es bereits seit 100 Jahren. In dieser Zeit sind mehr als 100 Millionen Exemplare davon verkauft worden. Ganz neu ist jetzt die „Kölsche Scrabble-Edition“. Hier punktet man mit kölschen Begriffen.

Allerdings: Es gibt im ganzen Spiel nur ein „J“. Wie soll man jetzt Jedöns, Herrjott und Jeck in einem Spiel legen? Ganz zu schweigen von dem mit Sicherheit aufkommenden Streit über die korrekte Schreibweise – heißt es jetzt „Bützje“ oder „Bützche“? Mein Tipp: Schenkt noch gleich den „Wrede“ mit dazu. Oder ladet einen der Experten von der Akademie för uns kölsche Sproch als Schiedsrichter ein. Nur am Rande: Man kann die kölsche Scrabble-Version aber auch mit einem „normalen“ Scrabble spielen. 

Scrabble: Dialekt-Edition Kölsch, ca. 40 Euro, erhältlich oder bestellbar in jedem Spielzeugladen


Gutschein Lotsen-Tour

Ein Gutschein für eine Lotsentour mit dem Köln-Lotsen darf in dieser Liste selbstverständlich nicht fehlen. Schlendert mit mir gemeinsam durch die Innenstadt und Marienburg oder lasst uns den Südfriedhof erkunden. Mein Tipp für feier- und trinkfreudige Gruppen: Lasst uns „Bosseln auf kölsche Art“. Ein großer Spaß für alle zwischen 4 und 99 Jahren.

Bei zwölf Personen kostet der Gutschein für eine Gruppentour zwölf Euro pro Person. Für nur 144 Euro gibt es den Köln-Lotsen ganz individuell für eure Gruppe. Falls ihr mehr oder weniger Menschen mitbringt, meldet euch, dann sprechen wir einen individuellen Preis ab. Und den Termin machen wir genau so, wie er euch passt. Auf Wunsch reserviere ich auch gerne einen Tisch in einem Brauhaus für einen schönen Ausklang eurer Tour.

Alle Infos zum Gutschein gibt es beim Köln-Lotsen. 


 
Die kölsche Imkerei Bienwerk
Die kölsche Imkerei Bienwerk

Honig vom Bienwerk

Das Bienwerk ist eine kleine Kölner Imkerei, die naturbelassenen Honig herstellt. Die Bienenstöcke vom Imker Frank Methien stehen ausschließlich im Kölner Stadtgebiet, unter anderem auch bei den Benediktinerinnen in Raderberg. Frank sagt über seinen Honig: „Die große Vielfalt von Blumen und Bäumen der Stadt verleiht dem Honig aus der Stadt eine Komplexität und Intensität die oft überrascht.“

Die kölsche Lösung: Honig essen & Wale unterstützen.
Die kölsche Lösung: Honig essen & Wale unterstützen.

Mein Tipp, kauft die Gläser mit dem Wal. Frank Methien spendet dann einen Teil des Kaufpreises über die „Whale and Dolphin Conservation“ an die Buckelwaldame „Salt“. Honig essen für den Wal. Gefällt mir!

Imkerei Bienwerk
Mainzer Str.77
50678 Köln
Tel. 0221 3777473
honig@bienwerk.de
www.bienwerk.de  


Ein malziges, vollmundiges Bier: Der Düxer Bock, Bild: Hamacher-Linnenberg
Ein malziges, vollmundiges Bier: Der Düxer Bock, Bild: Hamacher-Linnenberg

Der Düxer Bock

Muss es immer Kölsch sein? Bierliebhabern kann ich auch den Düxer Bock empfehlen: Ein Bock-Bier aus Köln. Mit immerhin 6,9 % Vol. Alkohol ist der „Düxer Bock zwar stärker als Kölsch (4,8 % Vol.) – aber im Vergleich zu anderen Bockbieren eher leicht. Übrigens: Der Düxer Bock wird klimaneutral gebraut und ist – anders als andere Bockbiere – ganzjährig zu genießen.

Hinter dem Düxer Bock stehen die beiden Brauunternehmer Caroline Hamacher und Ulrich Linnenberg. Nach vielen Berufsjahren in der Werbung entschieden sich die beiden gegen den Ruhestand. Sie wollten es nochmal wissen und haben angefangen, Bier brauen zu lassen.

Meine besondere Empfehlung: Der Düxer Bock-Adventskranz.  

DÜXER BOCK
Gertrudenhofweg 27
50858 Köln
Tel. 0221 9483354
info@trafico.de
https://duexerbock.de


Dat kölsche Jästeboch von der Buchbinderei Zimmer
Dat kölsche Jästeboch von der Buchbinderei Zimmer

Dat kölsche Jästebuch

Die Buchbinderei Zimmer bietet mit dem „Kölschen Jästeboch“ ein wunderschönes Geschenk für Kölsche, die ja bekanntlich gern gesellig sind. Jede einzelne Seite ist mit der Kölner Skyline versehen. 

Das Jästeboch gibt es auch in der „Schön, dat de do bes“ oder „Liebe deine Stadt“-Variante.

Die Bücher kosten jeweils 19,80 Euro zzgl. Versand.

Buchbinderei Zimmer
Josef-Bitschnau-Straße 55
50169 Kerpen-Horrem
Tel. 02273 8952
info@buchbinderei-zimmer.de
www.buchbinderei-zimmer.de


Kunstplakat von Cornel Wachter, erhältlich im Shop des Kölner Stadt-Anzeigers
Kunstplakat von Cornel Wachter, erhältlich im Shop des Kölner Stadt-Anzeigers

Plakat „Dear Andy, ich sah den Himmel über’m Dom heut früh tatsächlich so“ von Cornel Wachter

Wer kann sie zählen – die Bilder vom Dom? Und trotzdem bin ich immer wieder überrascht, wenn es jemand doch noch irgendwie schafft, das Meisterwerk gotischer Baukunst irgendwie anders darzustellen.

Dieses Kunstwerk ist Cornel Wachter gelungen. Cornel hat eine ganz besondere Beziehung zum Dom: Er absolvierte von 1985 bis 1987 eine Ausbildung zum Steinmetz und Steinbildhauer an der Dombauhütte.

Dieses Bild gibt nur einen kleinen Ausschnitt des Doms wieder. Cornel über die Entstehung: „Am frühen Morgen, höchst euphorisiert machte ich mich auf den Heimweg, schaute am Dom hoch, sah nur einen Turm gewaltig über mir und über dem Dom einen Himmel, den Andy Warhol so nicht besser hätte setzen können, türkisartig, warm, fremd und vertraut zugleich, die perfekte Umrahmung für diese Masse an behauenen Steinen. Wahrscheinlich hatte ich das Glück für einen Moment durch Andys blinzelnde Augen blicken zu dürfen. Diese Einmaligkeit musste ich im Bild festhalten und gab ihm den Titel, „Dear Andy, ich sah den Himmel über ́m Dom heut früh tatsächlich so“.

Das Plakat ist auf 1.111 Exemplare limitiert und gibt es vom Künstler handsigniert für 35 Euro im Shop des Kölner Stadt-Anzeigers.


Ein edler Duft: Farina 1709 Original Eau de Cologne, Bild: Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichs-Platz GmbH
Ein edler Duft: Farina 1709 Original Eau de Cologne, Bild: Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichs-Platz GmbH

Echtes Eau de Cologne

Fragt man nach „Echt Kölnisch Wasser“ kommt garantiert die Antwort „4711“. Dabei wurde das originale Eau de Cologne von Johann Maria Farina erfunden und wird noch heute am Stammhaus in der Innenstadt verkauft. Für echte Parfüm-Freunde gibt es dort auch das Duftmuseum. Hier kann man 300 Jahre Duftgeschichte erkunden.

Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichs-Platz GmbH
Obenmarspforten 21
50667 Köln Deutschland
Tel. 0221 2941709
cologne@farina1709.com
www.farina.cologne

Übrigens: Ganz umsonst gibt es 4711 im Kölnisch Wasser-Brunnen


Ganz wichtig: Das ist keine bezahlte Werbung! Ich bekomme nichts dafür, dass ich diese Dinge hier vorstelle. Es ist meine rein subjektive Auswahl.


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Verschenkt eine Lotsen-Tour mit dem Köln-Lotsen!

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Mein Vorschlag: Packt eure Familie, euren Kegelclub, eure Freunde oder euren Verein ein und erkundet zusammen mit mir die schönste Stadt der Welt.

Verschenkt eine Gruppen-Tour – und ihr habt den Köln-Lotsen ganz für euch allein

Wir können gemeinsam durch die Innenstadt schlendern, durch Marienburg flanieren oder den Südfriedhof erkunden. Oder mein Tipp für feier- und trinkfreudige Gruppen: Lasst uns „Bosseln auf kölsche Art“. Ein großer Spaß für alle zwischen 4 und 99 Jahren. Alle, die bisher mit mir unterwegs waren, hatten großen Spaß.

Bei zwölf Personen kostet der Gutschein für eine Gruppentour zwölf Euro pro Person.1Beim Südfriedhof kommt noch eine Pauschale von 35 Euro für die Genehmigung der Stadt dazu, beim Bosseln noch ein Betrag für die Getränke. Für nur 144 Euro gibt es den Köln-Lotsen ganz individuell für eure Gruppe. Falls ihr mehr oder weniger Menschen mitbringt, meldet euch, dann sprechen wir einen individuellen Preis ab. Und den Termin machen wir genau so, wie er euch passt. Auf Wunsch reserviere ich auch gerne einen Tisch in einem Brauhaus für einen schönen Ausklang eurer Tour.

Ein Geschenk für nette Menschen: Gutscheine für einzelne Personen

Selbstverständlich könnt ihr auch Gutscheine für einzelne Personen verschenken. Die Gutscheine dazu gibt es für beliebig viele Personen zum Preis von 12 Euro/Kopf. Mögliche Termine für die Touren findet ihr im Kalender der Lotsen-Touren.

Individuelle Gestaltung – und keine Arbeit für euch

Falls ihr eine Lotsen-Tour verschenken wollt, meldet euch bei mir. Wir sprechen einen Termin und die Details ab und ihr bekommt dann euren individuell gestalteten Gutschein zugeschickt – das perfekte Geschenk. Und ihr habt keine Arbeit mehr. Und eine schöne Tour vor euch. Versprochen.

Gutscheine sofort bei Veedelsretter

Für alle, die es ganz eilig haben und jetzt sofort ein Geschenk benötigen, gibt es meine Gutscheine auch bei Veedelsretter.


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Adventskalender im Schaufenster

Adventskalender im Schaufenster
Adventskalender im Schaufenster

Corona macht alles unmöglich? Nä – dat stimmt nit! So gibt es zum Beispiel den „Adventskalender im Schaufenster“ von Kirche-für-Köln.

14 Geschäfte, von Bäckerei bis Buchhandlung, stellen ihre Schaufenster bereit. In diesen Schaufenstern ist jeweils ein Satz aus der Bibel zu finden. Dieser Satz ist nicht zufällig, sondern steht im Zusammenhang mit dem Angebot des Geschäfts. Alle sind eingeladen, durch das Veedel zu bummeln und auf die Suche nach den betreffenden Schaufenstern zu gehen.

Welche Läden mitmachen, ist hier zu sehen:

Der Adventskalender im Schaufenster
Der Adventskalender im Schaufenster

Bitte auch unbedingt das jeweilig angegebene Datum beachten. An diesem Tag gibt es um 17.30 Uhr vor dem entsprechenden Geschäft einen kurzen, persönlich durch die Mitarbeiter von Kirche-für-Köln vorgestellten, geistlichen Impuls. Selbstverständlich passend zu dem Bibelzitat und zum Angebot des Geschäfts.

Mein Favorit: Pfarrer Thomas Frings bietet am Mittwoch, 16. Dezember um 17.30 Uhr, diesen Impuls vor einem Dessousgeschäft an. Mal hören, was es da für Ansichten aus dem Zölibat gibt. Ich bin gespannt und werde da sein! Ihr auch?


Alle Infos zu dem „Adventskalender im Schaufenster“ gibt es auch in einem Flyer.


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Rückmeldungen zu „Verleihung des Karl-Küpper-Preises an Carola Rackete“

Der Karl-Küpper-Preis, eine wunderschöne Hommage an den unangepassten Büttenredner, Gestaltung und Bild: Gestalteratelier Werner Blum
Der Karl-Küpper-Preis, eine wunderschöne Hommage an den unangepassten Büttenredner, Gestaltung und Bild: Gestalteratelier Werner Blum

Liebe Leser des „Köln-Ding der Woche,

am 24. Oktober 2020 habe ich zur Verleihung des Karl-Küpper-Preises an Carola Rackete zwei offene Briefe veröffentlicht: Einen offenen Brief mit herzlichen Glückwünschen an die verdiente Preisträgerin und einen zweiten offenen Brief an die Menschen, die, insbesondere in den sogenannten „Sozialen Medien“, die Vergabe dieses Preises kritisieren.

Zu diesen offenen Briefen habe ich viele Rückmeldungen bekommen, ähnlich wie im November 2019.1Damals habe ich den Versuch der AfD kritisiert, das Gedenken an Karl Küpper zu missbrauchen. Über die ausnahmslos positiven Stimmen zu meinen offenen Briefen habe ich mich sehr gefreut.

Hier eine Auswahl dieser Rückmeldungen.


Exakt auf den Punkt bringt es Toni Rütten:  

Lieber Uli Kievernagel,
Ihre beiden offenen Briefe zur jüngsten Verleihung des Karl-Küpper-Preises – kein Wort zu wenig, kein Satz zu viel – habe ich wieder mit ganz viel Freude gelesen. Kölsche Identität ist eben mehr als nur ein Produkt von Brauchtumspflege und Nostalgie. Sie ist auch eine couragierte Auseinandersetzung mit der Gegenwart und der Zukunft unserer Stadtgesellschaft. Und deren Determinanten werden nicht nur am Rhein, sondern auch im Mittelmeer entschieden.
Danke!
Hätzliche Jrööß vun d’r schäl Sick
Toni Rütten


Auch Werner Blum, der Gestalter des „Karl-Küpper-Preises“ und der Gedenktafel im Gürzenich hat sich gemeldet: 

 
Hallo Uli Kievernagel,
es freut mich sehr, dass Sie mit Ihren zwei offenen Briefen so öffentlich Stellung bezogen und so deutlich Worte gefunden haben.
Denn das braucht es jetzt. 
Mit besten Grüßen und schönes Wochenende
Werner Blum
 
Ein großes DANKE auch an Werner Blum vom Gestalteratelier für diese Bilder des Preises und der Gedenktafel sowie der Genehmigung, diese hier veröffentlichen zu dürfen. 


Andrea aus Kerpen hat geschrieben:

Liebster Uli, 
großartiger Beitrag, insbesondere dein offener Brief an die Gegner der Preisverleihung!
Ich hatte darüber schon in der Zeitung gelesen und sofort an dich und deinen Beitrag über Küpper gedacht.
Viele Grüße
Andrea

Annette aus Raderberg schreibt:

Sehr schöner Newsletter, lieber Köln-Lotse!
Viele Grüße
Annette

Michael hat sich wie folgt gemeldet:

Hallo Uli,
danke für deine tollen Worte und den offenen Brief!
Viele Grüße
Michael 

Sandra aus dem Kölner Süden meint:

 
Sehr gut geschrieben, Herr Köln-Lotse.

Auch Jürgen aus Hennef hat sich gemeldet:

Lieber Uli,
herzlichen Dank für Ihre beiden offenen Briefe, Sie sprechen mir aus der Seele.
Bleiben Sie sich treu und „wigger su“!
Gruß Jürgen

Anette meint:

Lieber Uli,
klare Worte, klare Stellungnahme.
Es wird viele positive Rückmeldungen geben; hast Du sehr gut gemacht!!
Liebe Grüße

Anette


Selbstverständlich habe ich auch dem Festkomitee die beiden Briefe zugeschickt. Vom Präsidenten Christoph Kuckelkorn kam keine Rückmeldung, genau wie vor einem Jahr, als ich um eine Stellungnahme zu dem AfD-Versuch, das Gedenken an Karl Küpper zu missbrauchen, gebeten habe. Die Pressestelle des Festkomitees hat kurz und knapp geantwortet:

Herzlichen Dank für die Berichterstattung und viele Grüße
 
Bei dieser Rückmeldung bleibt die Frage offen, ob die Damen und Herren sich überhaupt die Mühe gemacht haben, die beiden Briefe zu lesen.

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Flagge zeigen: Kein Veedel für Rassismus

Seit letzter Woche lächeln uns die Kandidaten der verschiedenen Parteien von den Straßenlaternen und Litfaßsäulen an. Keine Frage: Der Kommunalwahlkampf hat begonnen. 

Es gibt allerdings eine Initiative, die bereits einige Zeit vor den Parteien Flagge gezeigt hat: Kein Veedel für Rassismus. Im Rahmen einer Crowdfunding-Aktion haben die Aktivisten rund um Rosa Maria Bianco in kürzester Zeit 50.000 Euro eingesammelt. Geld genug für 11.000 Fahnen mit der Kölner Skyline, bestehend aus Dom, Fernsehturm, Moschee und Synagoge. Und jetzt sind diese Fahnen im Straßenbild überall zu finden.

Überall in den Straßen Kölns zu finden: Bürger beziehen Stellung gegen Rassismus, Bild: Uli Kievernagel
Überall in den Straßen Kölns zu finden: Bürger beziehen Stellung gegen Rassismus, hier in der Raderberger Straße 190, Bild: Uli Kievernagel
Eine der 11.000 Fahnen, Bild: Carina Wirtz
Eine der 11.000 Fahnen, Bild: Carina Wirtz

Ganz neu ist dieses Projekt nicht. Bereits vor der letzten Kommunalwahl 2014 haben sich unter dem Slogan „Kein Veedel für Rassismus“ engagierte Menschen zusammengefunden, um insbesondere „Pro Köln“ und andere Rassisten zu bekämpfen. Und trotzdem haben die Parteien aus dem rechten Rand des Spektrums bei der Kommunalwahl 2014 insgesamt über 25.000 Stimmen eingesammelt. Und jede Stimme für AfD & Co. ist eine Stimme zu viel.

Das Ergebnis der Kommunalwahl 2014 in Köln, trauriger Spitzenreiter: Der Wahlkreis Wahnheide Wahn Lind Libur mit 7,48% Stimmen für die AfD, Graphik: Stadt Köln
Das Ergebnis der Kommunalwahl 2014 in Köln, trauriger Spitzenreiter: Der Wahlkreis Wahnheide Wahn Lind Libur mit 7,48% Stimmen für die AfD, Graphik: Stadt Köln

Realistische Einschätzung

Rosa Maria Bianco zeigt sich in einem Interview des Kölner-Stadt-Anzeigers realistisch: „Klar werden wir damit im Zweifel niemanden davon abhalten, AfD zu wählen. Aber die sollen wissen, dass wir in den Veedeln für ein weltoffenes Köln einstehen.“

Unterstützt wird Bianco auch von zahlreichen Kölner Prominenten und Bands, wie zum Beispiel Miljö, Ludwig Sebus, Lupo, Cat Ballou, Kasalla, Bläck Föös oder den Höhnern. Diese Bands haben Fahnen signiert, die ab 111,11 Euro verkauft werden. Auch der 1. FC Köln ist bei den Unterstützern. Die schönste Fahne ziert eine Banane, ein Kunstwerk des Bananensprayers Thomas Baumgärtel mit dem Titel „Rassismus ist und bleibt Banane.“ Auch der kölsche Musiker Tommy Engel hat sich eindeutig geäußert: „Es ist schon so viel in unserem Land passiert – das wollen wir nicht mehr haben. Ich mache mir schon lange Gedanken darüber, was wohl in die Köpfe dieser Menschen gefahren ist.“

Tommy Engel bezieht eindeutig Stellung gegen Rassismus, Bild: Uli Kievernagel
Tommy Engel bezieht eindeutig Stellung gegen Rassismus, Bild: Uli Kievernagel

Noch können normale Fahnen (ab 5 Euro) sowie die speziell signierten Fahnen  (ab 111,11 Euro) bestellt und an wechselnden Verkaufsorten abgeholt werden. Diese sollen dann, so Initiatorin Rosa Maria Bianco, mindestens bis zur Kommunalwahl am 13. September 2020 hängen bleiben.

Da man auf hochwertiges, waschbares Material gesetzt hat, spricht aber nichts dagegen, auch bei der Bundestagswahl im Jahr 2021 wieder Flagge gegen Rassismus zu zeigen.


Das "Köln-Ding der Woche" per E-Mail frei Haus. Jede Woche sonntags ein neues Detail zur schönsten Stadt der Welt. Immer kurz & knackig, immer subjektiv und voreingenommen.

Für den Fall, dass dich die standardisierte Anmeldeprozedur nervt, gibt es auch die kölsche Lösung: Schick mir einfach eine Mail an uli@koeln-lotse.de und ich trage dich in den Verteiler ein.

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Köln-Ding der Woche

Jede Woche sonntags per e-mail ein Detail zu Köln. Lerne die Lieblingsplätze des Köln-Lotsens kennen, erweitere deinen kölschen Wortschatz und dein Wissen über prominente und unbekannte Kölner. Immer kurz & knackig, immer subjektiv und voreingenommen. Und immer rund um die schönste Stadt der Welt. 

Inhalt

  • Bauwerke & Plätze
    Auch die im 2. Weltkrieg so stark zerstörte Stadt Köln hat wunderschöne Bauwerke, Orte und Plätze. Oft sind dies allerdings gut versteckt.
  • Ein paar Fragen an …
    In meiner Reihe „Ein paar Fragen an …“ befrage ich Menschen aus Köln, die etwas zu sagen haben.
  • Karneval
    Selbstverständlich nimmt die 5. Jahreszeit einen breiten Raum in unserer Stadt ein. Un et is härrlisch, Fastelovend ze fiere!
  • Köln im Krieg
    Der Krieg hat tiefe Wunden in der Domstadt hinterlassen. Zur „Stunde Null“ waren 80% der Gebäude in der Innenstadt zerstört.
  • Kölsche Persönlichkeiten
    Die alte Stadt am Rhein hat in den letzten zwei Jahrtausenden viele Persönlichkeiten hervorgebracht.
  • Kölsche Stöckelche
    Wenn der Kölsche von „Stöckelche“ spricht, dann meint er damit Anekdötchen.
  • Kölsche Tön
    Es gibt wahrscheinlich keine Stadt auf der Welt, die so oft besungen wird wie Köln.
  • Kölsche Wörter
    Die kölsche Sprache bietet wunderschöne Wörter. Und ein paar davon werden hier erklärt.
  • Stimmen zum Köln-Ding der Woche
    Ein paar Abonnenten haben mir eine Rückmeldung zum „Köln-Ding der Woche“ gegeben. 
  • Karte zum Köln-Ding der Woche
    Fast alle „Köln-Dinger der Woche“ kann man sich anschauen. Falls ihr, unabhängig von einer Lotsentour, euch diese speziellen Seiten von Köln anschauen wollt, nutzt einfach diese Karte.

Das "Köln-Ding der Woche" per E-Mail frei Haus. Jede Woche sonntags ein neues Detail zur schönsten Stadt der Welt. Immer kurz & knackig, immer subjektiv und voreingenommen.

Für den Fall, dass dich die standardisierte Anmeldeprozedur nervt, gibt es auch die kölsche Lösung: Schick mir einfach eine Mail an uli@koeln-lotse.de und ich trage dich in den Verteiler ein.

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HöVi-Land: Ein Land für Kinder

Motto HöVi-Land 2017
HöVi-Land-Motto  2017, Bild: HöVi-Land

Auf der „Schäl Sick“, der rechten Rheinseite, liegen die beiden Kölner Stadtteile Höhenberg und Vingst mit insgesamt etwa 23.500 Einwohnern. Ein Blick in die Statistik zeigt, warum diese beiden Stadtteile als „Problembezirke“ oder „Soziale Brennpunkte“ bezeichnet werden:

  • Die Arbeitslosenquote liegt bei 23% (Durchschnitt in Köln: 15%).
  • Der Anteil der ausländischen Bevölkerung liegt bei 32% (Durchschnitt in Köln: 19%), der Anteil der ausländischen Schülerinnen und Schüler liegt bei 48%.
  • Etwa 40% der Haushalte leben von staatlicher Zuwendung.
    (Quelle: HöVi-Land-Website)

So leuchtet es auch ein, dass Kinder aus diesen Stadtbezirken oft bei – für andere Kinder alltäglichen – Aktivitäten ausgeschlossen sind. Und Urlaub kann sich hier kaum eine Familie leisten. So kamen der heutige Weihbischof Ansgar Puff und die evangelische Jugendleiterin Petra Kempe im Jahr 1994 auf die Idee, ein spezielles Ferienangebot für die Kinder aus Höhenberg und Vingst zu schaffen: Die Geburtsstunde des HöVi-Lands.

Mittlerweile ist die Zeltstadt HöVi-Land jeweils in den ersten drei Wochen der Sommerferien Heimat für mehr als 500 Kinder. Diese werden von etwa 150 Erwachsenen und ca. 100 Jugendlichen betreut. Arbeit ist reichlich vorhanden: Täglich werden mehr als 600 Mahlzeiten zubereitet, die Wasserversorgung und die Elektrik werden aufgebaut und gewartet, die Logistik muss sichergestellt werden, ein Arzt steht bei Verletzungen bereit – die Liste der Aufgaben ist lang. Besonders erfreulich ist, dass viele der Jugendlichen, die heute als Betreuer aktiv tätig sind, früher selber als Kinder im HöVi-Land ihre Ferien verbracht haben.

Wer sich auch einbringen will, kann gerne für das HöVi-Land spenden. Auf der „Spenden-Seite“ des Hövi-Lands sind alle Informationen zur Bankverbindung, Spendenquittung etc. aufgeführt.

Auch ich unterstütze das HöVi-Land: Ab sofort spende ich bei jeder Führung für jeden Teilnehmer 1,11 Euro an das HöVi-Land.

Meine Jahresspende 2017 ging an das Projekt EIN ZELT FÜR HÖVI-LAND. Immer mehr Kinder wollen am HöVi-Land teilnehmen und es werden dringend neue Gruppenzelte benötigt.

Weitere Infos zum HöVi-Land: http://www.hoevi-land.de/


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Termine: Nä – wat is dat schön: „Kölner Lichter“

Bildquelle: Sandro Almir Immanuel /pixelio.de

Am 15. Juli 2017 ist es wieder soweit. Schon seit 2001 tauchen die „Kölner Lichter“ jedes Jahr an einem Samstag im Juli die Stadt  in bunte Lichter. Das größte musiksynchrone Feuerwerk Deutschlands wird von einem mitten im Rhein festliegenden Lastkahn abgeschossen.  Den besten Blick hat man von einem der etwa 50 Schiffe, die in einem Konvoi in die Stadt einfahren und von zahlreichen kleineren Feuerwerken entlang des Rheins begrüßt werden. Die Zahlen sind beindruckend:

  • Etwa 6 Tonnen Feuerwerkskörper werden abgeschossen.
  • Davon entfallen etwa 4,7 Tonnen alleine auf das etwa 25 minütige Hauptfeuerwerk.
  • 40 Pyrotechniker sorgen dafür, dass die mehr als 20.000 Schuß reibungslos ablaufen.
  • Mehrere Hundertausend Zuschauer, davon etwa 16.000 auf den etwa 50 Schiffen.

Mit „Kölner Lichter“ werden übrigens die etwa 500.000 Kerzen und Leuchtstäbe bezeichnet, die an die Zuschauer verteilt werden. Wer 2018 auf einem der Schiffe dabei sein will, sollte sich bereits jetzt um einen Platz bemühen. Kostenlos ist das Vergnügen am Rheinufer, gute Plätze gibt es unterhalb der Bastei.  Aber: Unbedingt früh da sein! Bei gutem Wetter ist ab etwa 18/19 Uhr kaum noch ein guter Platz zu bekommen.


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