Ja ist denn heute schon Weihnachten?

Weihnachtsmarkt in Köln, Bild: Rike / pixelio.de
Weihnachtsmarkt auf dem Heumarkt, Bild: Rike / pixelio.de

Es sind nur noch 116 Tage1heute ist der 30. August 2020 bis Weihnachten. Und noch viel weniger Tage, bis die vielen Weihnachtsfeiern der Betriebe und Vereine starten. Das merke ich auch an den zahlreichen Anfragen, die ich in den letzten Tagen zu möglichen Führungen im November/Dezember bekommen habe.  

Denn: Im Jahr 2020 ist auch mit den Weihnachtsfeiern alles ganz anders.  Nachdem sogar die großen Weihnachtsmärkte abgesagt wurden, kann heute niemand exakt absehen, wie eine Weihnachtsfeier in Corona-Zeiten aussehen wird. 

Weihnachtsfeier in geschlossenen Räumen könnte kritisch werden 

Die Corona-Regeln für Weihnachtsfeiern in einem Restaurant oder sonstigen geschlossenem Räumen werden mit hoher Wahrscheinlichkeit sehr streng sein. Da ist es für alle besser, sich draußen zu bewegen und stattdessen eine weihnachtlich-kölsche Stadtführung zu planen oder auf kölsche Art Weihnachts-Bosseln zu gehen.  

Einfach draußen, an der frischen Luft mit Spaß, Geselligkeit und weihnachtlichem Flair. Daher biete ich dieses Jahr zwei ganz spezielle Weihnachts-Touren an. 

Variante „Kölsche-Weihnachtsfeier-Tour“

Bei bunten Lichtern über uns erkunden wir gemeinsam das weihnachtliche Köln. Mit kölschen Gedichten und Geschichten zur Weihnacht fangen wir den Zauber der Stadt in der Adventszeit ein.

  • Weihnachtlicher Rundgang durch die Stadt, ca. zwei Stunden
  • Maximale Teilnehmerzahl: 25 Personen
  • Kosten: 12 Euro / Person
    Hinweis in eigener Sache: Für jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer spende ich immer 1,11 Euro an das HöVi-Land.
Weihnachtliche Stimmung mit den Heinzelmännchen auf dem Weihnachtsmarkt "Heinzels Wintermärchen", Heumarkt
Weihnachtliche Stimmung mit den Heinzelmännchen auf dem Weihnachtsmarkt „Heinzels Wintermärchen“, Heumarkt

Variante „Weihnachts-Bosseln auf kölsche Art“

Das beliebte „Kölsche Bosseln“ in der Weihnachts-Variante mit Glühwein, Lebkuchen, Spekulatius und viel Spaß. Ideal für Vereine, Abteilungen oder Unternehmen, die etwas Abwechslung mögen.

Das „Kölsche Bosseln“ ist ein als Sport getarnter Spaß. Dabei teilt man sich in zwei oder mehr Gruppen auf und wirft eine Kugel auf einer festgelegten Strecke mit dem Ziel, möglichst weit zu kommen, ohne dass die Kugel vom Weg abkommt. Welche Gruppe mit den wenigsten Würfen ein Ziel erreicht, hat gewonnen. Und dann geht es wieder von vorne los. 

Wir bosseln im Park, alle Abstandsregeln werden eingehalten.

  • Aktive Mitmach-Tour im Park
  • Dauer: etwa 2 -3 Stunden
  • Maximale Teilnehmerzahl: 20 Personen
  • Kosten: 20 Euro / Person inkl. Glühwein, Wasser, Apfelschorle, Lebkuchen und Spekulatius (auf Anfrage auch gerne mit Kölsch und/oder Wein gegen Aufpreis)
    Hinweis in eigener Sache: Für jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer spende ich immer 1,11 Euro an das HöVi-Land

Ich freue mich über eure Anfragen zu den speziellen Weihnachtstouren.


Das "Köln-Ding der Woche" per E-Mail frei Haus. Jede Woche sonntags ein neues Detail zur schönsten Stadt der Welt. Immer kurz & knackig, immer subjektiv und voreingenommen.

Für den Fall, dass dich die standardisierte Anmeldeprozedur nervt, gibt es auch die kölsche Lösung: Schick mir einfach eine Mail an uli@koeln-lotse.de und ich trage dich in den Verteiler ein.

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Joode Chressdach 2019 met däm kölschen Weihnachts-Rap

Jetz ävver flöck, domet ühr zo de Chressdach fäädich wäd. Bild: Petra Bork / pixelio.de
Jetz ävver flöck, domet ühr zo de Chressdach fäädich wäd. Bild: Petra Bork / pixelio.de

Wir alle kennen das: Jetzt – kurz vor knapp – bricht die große Weihnachtspanik aus. Baum schmücken. Braten. Backen. Kochen. Krippenfiguren suchen. Das ganze Programm. Juliane Poloczek hat genau diesen Weihnachts-Wahnsinn in einen wunderschönen kölschen Text gepackt: Den Weihnachts-Rap.

Juliane spricht und schreibt in einem wunderschönen Kölsch – kein Wunder, denn sie ist ein echt kölsches Mädchen und mit dieser herrlichen Sprache aufgewachsen. Falls ihr einzelne Worte nicht versteht, ist das kein Problem.  Ich habe ein paar Übersetzungen beigefügt.

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Ich wünschen üch, dat ihr räächziggich mit all däm Chressdachs-Gedöns fäädich wäd.

Joode Chressdach

Uli


Weihnachts-Rap
von Juliane Poloczek

Ich stonn op dr Leider un schmück he die Tann
Och die Pänz un die Oma un och mingen Mann.
Ich bin em Weihnachtsstress wie immer öm die Zick.
Ich muss mich jetz plore, dat Fes‘ es nit mieh wick.
Ich han ald jebrode, jebacke un jekoch.
Et miehste es fäädich – ich met de Nerve och.
Wat wollt ich noch ens maache? – Ach jo, he dä Baum.
Dä wollt ich dekoriere als schöne Kressdaachsdraum.

Ich bin fäädich,
Met de Nerve su fäädich.
Leeven Här, bes mer jnäädich,
Dat ich met allem wääd fäädich.

Wo es dann dä Stään hin? – Dä sollt doch op die Spitz.
Wo es dat Lametta? Die schöne, jolde Litz?
Wat es met dä Kujele en ruut un jold un blau?
Un däm finge Engelshoor? Ich jläuv, ich han nen Hau.
Die Erzjebirchsfijürcher us Holz sin och all fott.
Jetz han ich se jefunge. Bloß nen Künning es kapott.
Dat janze Jedööns hangen ich flöck en die Äs‘.
Ich bin och baal fäädich, räächziggich zom Fes‘.

Ich bin fäädich,
Met de Nerve su fäädich.
Leeven Här, bes mer jnäädich,
Dat ich met allem wääd fäädich.

Jetz noch dat Krippche. Wo stelle mer dat op?
Met Heete, Hüng un Engele un däm Stään bovvendrop.
Och luur ens, däm eine Schoof si Bein es och ald av!
Die Falde am Maria singem Mantel sin ärch schlaff.
Ejal, de Haupsaach es, et Kresskind selver es noch do,
Dä leeve kleine Kääl met singem lockije Hoor
Wie schön da Jupp, dä Ohs un och dä Esel jetz dostonn!
Ich jläuv, et wör jetz all esu wick, et Fes‘ künnt baal losjonn.

Ich bin fäädich.
Met Kripp un Baum bin ich fäädich.
Unsen Här wor mer jnäädich,
Dat ich met allem wood fäädich.


Ein paar Erklärungen zu ausgewählten kölschen Wörtern

Leider = Leiter
Pänz = Kinder
Zick = Zeit
plore = plagen, hier im Sinne von beeilen
fäädich = fertig
Leeven Här = Der Herrgott
Stään = Sterne
Kujele = Kugeln
Künning = König
baal = bald
räächziggich = rechtzeitig
Heete = Hirten
Ohs = Ochse
wood = wurde


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Stimmen zum Beitrag „Is et am rääne?“ – Büttenredner Karl Küpper

Jede Woche bekomme ich einige Rückmeldungen zum jeweiligen „Ding der Woche“. Mal Korrekturen, mal ergänzende Hinweise und ganz oft Lob. Aber noch nie habe ich so viele Rückmeldungen wie letzte Woche zum Beitrag „AfD will das Gedenken an Karl Küpper missbrauchen“ bekommen. Und ausnahmslos alle stimmen mir zu.

Dafür ein großes DANKE!

Ich habe mich dazu entschlossen eine repräsentative Auswahl davon zu veröffentlichen. Dabei findet ihr hier nur die Rückmeldungen, bei denen ich ausdrücklich den Namen der Absender nennen darf.

Falls ihr euch auch noch melden wollt – nur zu! Ich ergänze diese Seite gerne auch mit euren Beitrag.

Uli, der Köln-Lotse

PS Karl Küpper selber hat 1952 auf der Bühne mit ausgestrecktem Arm zu den wieder zu Ruhm & Ehre gekommen Nazis gesagt „Et eß ald widder am rääne!“. Und gleiches würde er auch heute zur AfD sagen.


Zwischenzeitlich hat auch die Abstimmung im Stadtrat zu dem Vorstoß der AfD stattgefunden. Der Antrag wurde mit großer Mehrheit abgelehnt. DANKE an alle Mitglieder des Rats, die sich nicht vor den Karren der AfD spannen lassen. Hier der Bericht aus dem Kölner Stadt-Anzeige dazu:

Kölner Stadt-Anzeiger vom 08.11.2019
Kölner Stadt-Anzeiger vom 08.11.2019

Unter dem Titel „AfD … absurd“ hat sich Ulrich Feith von den Kölner Ratsbläsern gemeldet. Diese Truppe von hervorragenden Musikern ist fester Bestandteil des Kölner Karnevals. 

Ehrlichkeit und Authentizität des Ausrufenden einer Ehrung sind maßgebend, wenn eine Ehrung ausgesprochen wird oder werden soll. 

Ehrungen sind Respektbekundungen, die nur wenn sie auch ehrlich gemeint sind ihre wohltuende Wirkung entfalten können.

Der AfD fehlt leider diese spezielle notwendige Eigenschaft den ehrwürdigen Karl Küpper zu ehren, weil sie eine vortäuschende, manipulative und scheinbare Ehrlichkeit für diese Ehrung gebrauchen, die Karl Küpper zu Lebzeiten sicher mit einer passenden pointierten Äußerung zu kommentieren gewusst hätte.

Ulrich Feith
Kölner Ratsbläser


Diese Rückmeldung kam von bekannten Karnevalisten Klaus Rupprecht. Er ist ein bekannter Büttenredner und tritt immer zusammen mit seinem „sprechenden Affen“ Willi auf:

Mein Leben lang hat mich die deutsche Vergangenheit persönlich sehr beschäftigt und ich habe mich immer bemüht, klar Stellung gegen rechtes Gedankengut zu beziehen. Auf der Bühne ist es in meiner Rolle etwas schwierig, denn bei einem kleinen Affen nimmt man politische Bemerkungen nicht wirklich ernst, aber den einen oder anderen Seitenhieb in die rechte Ecke hat es auch von Willi immer gegeben, und das wird auch weiter passieren. 
Privat bin ich der Meinung, dass es noch immer – und leider wieder – zu viele Menschen gibt, die seinerzeit unter den Nationalsozialisten gelitten haben, und denen nach dem Krieg nicht nur die nötige Anerkennung und Wiedergutmachung versagt wurde, sondern die auch noch unter der Arroganz und Ignoranz alter Nazis leiden mussten, die mit dem Persilschein rein gewaschen wurden, weil sie für den Aufbau des neuen Deutschlands offensichtlich unverzichtbar waren. Man kann gar nicht hoch genug einschätzen, wie viel Zivilcourage ein Mann wie Karl Küpper gehabt haben muss, um seine Ansichten in dieser Zeit überhaupt öffentlich zu machen. Und das auch noch auf diese herrlich ironische Art, die den Charakter einer guten Büttenrede auszeichnet. Jeder Vergleich mit heutigen Rednern hinkt gewaltig, denn außer der einen oder anderen Kritik hat ein Redner heutzutage doch nichts wirklich Negatives zu erwarten. Von daher sollten wir alle den Narrenhut ziehen vor Karl Küpper.
Man fragt sich unwillkürlich, warum ausgerechnet eine Partei wie die AFD einen solchen Vorschlag unterbreitet. Der Willi sieht das übrigens genauso… und beantwortet die offene Frage so:
Laut Statistik ist einer von vier AFD- Politikern … genauso doof wie die anderen drei!
Mit affigen Grüßen
Klaus und Willi


Annette Full aus Raderberg hat sich auch gemeldet. Sie hat den Beitrag auch auf der Seite des Bürgervereins RADERBERG und -THAL e.V. veröffentlicht:

Lieber Köln-Lotse,
mal wieder ein großartiger Beitrag!
Müsste der nicht auch als Leserbrief an sämtliche Zeitungen?
Ich übernehme diesen gerne für die Website des Bürgervereins RADERBERG und -THAL.
Liebe Grüße
Annette Full

Hinweis:
Ich habe den Artikel auch als Leserbrief an den Kölner Stadt-Anzeiger und die Kölnische Rundschau. Im Stadt-Anzeiger wurde dieser am 11.11.2019 abgedruckt:

Leserbrief Karl Küpper, abgedruckt im Kölner Stadt-Anzeiger vom 11.11.2019
Leserbrief Karl Küpper, abgedruckt im Kölner Stadt-Anzeiger vom 11.11.2019

Diese Rückmeldung kam von Stephan Otten aus Köln:

Lieber Uli,
danke für die klaren Worte! Diese kann man nicht oft genug erheben, um dem Rechtsruck entgegenzuwirken und die Halsbandsittiche fliegen noch ein wenig länger um das Maritim Hotel.
Oft genug hat die Vergangenheit gezeigt, dass „Geschichte“ missbraucht und zu Gunsten von Machtstrebenden verändert bzw. angepasst wurde – dieser Missbrauch darf mit Karl Küpper nicht passieren!
Gerade gestern Abend ist uns auf der Museumsnacht im ELDE Haus bewusst geworden, wie der Karneval vom NS Regime genutzt – nein, missbraucht wurde. Eine dunkle Seite in Kölns Geschichte.
Politik war und ist immer im Karneval zuhause – ob auf Festwagen oder in Büttenreden, dass soll auch so bleiben finde ich – dies hat nun jedoch nichts mehr mit Politik, geschweige denn demokratischer Meinungsäußerung zu tun und ich erwarte hier genauso eine klare Stellungnahme des Festkomitees und hoffe, dass dieses Thema zumindest in den alternativen Karnevalssitzungen lautstark Einzug findet! 
Weiter so!!!!
 Gruß,
Stephan Otten


Franz-Josef Knöchel hat sich auch gemeldet. Er ist schon seit 1983 Mit-Organisator einer jährlichen Gedenkveranstaltung zu den Novemberpogromen 1938.

Hallo Uli,
richtig so – Arsch huh! Und auch ganz gezielt die Honoratioren ansprechen mit „Höre ich Euch?!“ Ein ganz toller Beitrag über den Verdötschten, den ich als Nicht-Karnevalist und Nicht-Kölner bisher gar nicht kannte.
Korrekt und mutig v.a. auch Deine Aussagen zur AfD, die ich vollumfänglich unterschreiben würde!

Mit extra herzlichen Grüßen – keinen Handbreit den Faschisten!
Franz-Josef Knöchel


Aus Solingen hat mich diese Mail von Axel Sobek erreicht:

Super Beitrag.
Ich hoffe, dass es nie wieder regnet!
Liebe Grüße
Axel Sobek


Falls ihr euch noch dazu äußern wollt – gerne

Kölsches Jubiläum: Die 111. Ausgabe des „Köln-Ding der Woche“

Die 111. Ausgabe des "Köln-Ding der Woche" - immer über die schönste Stadt der Welt.
Die 111. Ausgabe des „Köln-Ding der Woche“ – immer über die schönste Stadt der Welt.

Lasst uns feiern! Es gibt ein kölsches Jubiläum: Ihr lest das 111. Köln-Ding der Woche. Seit Juli 2017 gibt es jeden Sonntag ein Detail zur schönsten Stadt der Welt. Angefangen hat alles mit dem Artikel zu den Kölner Lichtern – meine Ausgabe Nummer 1. Diese wurde auch tatsächlich von immerhin vier Menschen gelesen. Heute lesen mehrere Hundert Menschen jede Woche meine Sonntagspost. Und das sehr aufmerksam – oft bekomme ich schon zum Frühstück e-Mails zu Tippfehlern.

Die Top-Ten wird angeführt vom „Fisternöllchen“

Zum Jubiläum habe ich noch einmal ausgewertet, welche Artikel am meisten geklickt wurden. Platz 1 ist eindeutig das Fisternöllchen. Die komplette Top-Ten sieht wie folgt aus:

  1. Kölsche Wörter: Das Fisternöllche
  2. Kölsche Schimpfwörter Teil I; Von Aaapefott bis Flabes
  3. Monte Troodelööh – der kölsche Everest
  4. Kölsche Wörter: „puddelrüh“ und Spaß dabei
  5. Kölsche Schimpfwörter Teil V: Schwaadlappe bis Tütenüggel
  6. Der Lommi – die „Kölscheste aller Kölsch-Kneipen“
  7. Kölsche Tön & ihre Geschichte: „Mer sin Eins“
  8. Rievkooche – dat es en Delikatess!
  9. Kölsche Schimpfwörter Teil IV: Pimock bis Sackjeseech
  10. Kölner Baumkataster: Weißt du wie viel Bäume stehen?

Ganz klare Tendenz: Schimpfwörter, ein (sexuelles) Verhältnis und nackt rumlaufen scheinen bei euch auf das größte Interesse zu stoßen … schon interessant, was meine Leserschaft so mag.

Ganz besondere Interviewpartner

Zu meiner Lieblingsrubrik gehört „Ein paar Fragen an …“. Bei diesen kurzen Interviews habe ich besondere Menschen kennenlernen dürfen. Für mich ganz besonders nachhaltig war dabei meine Begegnung mit Schwester Antonia, mit der mich bis zu ihrem viel zu frühen Tod eine Freundschaft verbunden hat.

Schwester Antonia von den Benediktinerinnen in Köln-Raderberg, Bild: Uli Kievernagel
Schwester Antonia von den Benediktinerinnen in Köln-Raderberg, Bild: Uli Kievernagel

Total cool war Mike Kremer von Miljö. Er hat, mitten in der Session, geduldig meine Fragen beantwortet. Spannend waren auch meine Gespräche mit Boris Sieverts und Cornel Wachter – Künstler haben oft eine gänzlich andere Sicht auf die Welt.

Barbastollen, Bild: Merle Hettesheimer
Barbastollen, Bild: Merle Hettesheimer
Meine persönlichen Lieblingsartikel

Zu meinen persönlichen Lieblingsartikeln gehören die Köln-Dinger der Woche, bei denen es mir gelingt, historische und aktuelle Entwicklungen zu verbinden. Dazu gehören zum Beispiel:  „Mer losse d´r Dom in Kölle“ oder „Rettet das Funkhaus in Köln-Raderthal“. Und stolz bin ich, immer dann, wenn ich etwas finde, was die meisten noch nicht kennen, wie der Artikel zu Kölns bekanntesten Unbekannten Hans Knipp, zum Garten der Religionen oder zum Barbarastollen. Und dazu gibt es sogar ein kurzes Radiointerview (mein Statement kommt ab 1 Minute 10 Sekunden).  Aber auch die Artikel über den zu Unrecht fast vergessenen Büttenredner Karl Küpper oder zur vermeintlichen Hexe Katharina Henot machen mich stolz.

Auszug aus dem Video "Highland Cathedral - eine Ode an den Dom", Quelle: www.koelner-dom.de
Auszug aus dem Video „Highland Cathedral – eine Ode an den Dom“, Quelle: www.koelner-dom.de
Regelmäßige Rückmeldungen – und der „Ritterschlag“

Regelmäßig erhalte ich auch Rückmeldungen zum „Köln-Ding der Woche“. Besonders fleißig ist Axel aus Solingen, der sich fast jede Woche meldet. Gefreut habe ich mich auch über die Nachricht des Komponisten Michael Korb. Er hat „Highland Cathedral“ komponiert – die Föös haben daraus „Du … bess die Stadt“ gemacht. Michael Korb schreibt; „… Über Ihren wirklich sorgfältig und gewissenhaft recherchierten Artikel hatte ich mich ganz besonders gefreut, da dies leider nicht mehr oft so selbstverständlich ist. …“.

Ein echter „Ritterschlag“ war die Rückmeldung von Franz-Josef Knöchel. Er betreut beim Landschaftsverband Rheinland „KuLaDig – Kultur. Landschaft. Digital.“ – ein Informationssystem über historische Kulturlandschaften. Mittlerweile bin ich stolzer Kooperationspartner und einige meiner Artikel sind dort zu finden, wie zum Beispiel „Der 4711-Brunnen“ oder der Artikel über das Mahnmal für die schwulen und lesbischen Opfer des Nationalsozialismus.

Und es geht weiter! Auch in Zukunft bekommt ihr pünktlich von mir zum Sonntagsfrühstück das „Köln-Ding der Woche“. Eine Bitte noch: Sagt es weiter! Ich freue mich über jede Leserin und jeden Leser.

Vell Jrööööß & bis nächsten Sonntag

Uli

PS: Kennt ihr schon die Karte zum „Köln-Ding der Woche“? Fast alle „Köln-Dinger der Woche“ kann man sich anschauen. Falls ihr, unabhängig von einer Lotsentour, euch diese speziellen Seiten von Köln anschauen wollt, nutzt einfach diese Karte.


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Strassenfest „BERG und THAL feiern“ am 6. und 7. Juli 2019

Am kommenden Wochenende ist es auf der Brühler Straße soweit:
In RADERBERG und -THAL wird wieder gefeiert. Der Bürgerverein veranstaltet unter dem Motto „Uss däm Veedel für et Veedel“ ein Straßenfest mit viel Musik und einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm.

Für alle von 1-99 Jahren

So werden unter anderem Ritter gegeneinander kämpfen oder alle mit den „Wenzels“ zusammen so laut trommeln, dass selbst der Dom ein ganz klein wenig wackeln wird. Passend zu dem mit Sicherheit gutem Wetter animieren uns Samba-Klänge zum Tanzen.  Für jeden zwischen 1 und 99 Jahren ist etwas dabei: Das „Tanzende Zebra“ für die Kleinen oder die Seniorentanzgruppe Curumba für alle Junggebliebenen.

Die "Söldner zu Cöln" führen Ritterkämpfe vor, Bild: Uli Kievernagel
Die „Söldner zu Cöln“ führen Ritterkämpfe vor, Bild: Uli Kievernagel

Besonders stolz sind wir, dass die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker unserer Einladung gefolgt ist und am Sonntag um 16.30 Uhr auf der Bühne sprechen wird.

Eis kommt von den Nonnen

Danach kann sie sich dann auch die vielen Ständen der lokalen Initiativen & Gruppen auf der Brühler Straße zwischen Stahleckstraße und Rheinsteinstraße anschauen. Mit dabei sind auch wieder die Nonnen vom Benediktinerinnenkloster mit dem beliebten Eisstand. Gleich nebenan trainieren humorvoll die Ampelmenschen der Initiative “Köln steht bei Rot!“ die Verkehrssicherheit.

DER Hingucker und Anlaufpunkt für alle Kinder: Die Nonnen vom Benediktinerinnenkloster mit ihrem Eisstand, Bild: Norbert Bröcheler
DER Hingucker und Anlaufpunkt für alle Kinder: Die Nonnen vom Benediktinerinnenkloster mit ihrem Eisstand, Bild: Norbert Bröcheler
Kunsthaltestelle verwandelt KVB-Halt

Besonders interessant verspricht es an der „Kunsthaltestelle“ zu werden. Vier Künstlerinnen des Bürgervereins bieten Mal-Aktionen für Groß und Klein, eine Schrottkunst-Ausstellung und Fotografie. Hierfür wird eigens die KVB-Haltestelle “Rheinsteinstraße“ umgestaltet.

Einladung für alle Leser: Das erste Kölsch geht auf mich

Und alle Leser des „Köln-Ding der Woche“ sind herzlich eingeladen: Kommt vorbei & feiert mit. Euer erstes Kölsch geht auf mich. Sprecht mich einfach an und nennt das geheime Codewort: „Kölsch für Köln-Ding“. Ich freue mich auf euch!


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Die Karte zum „Köln-Ding der Woche“

Die Karte um "Köln-Ding der Woche": Was finde ich wo?
Die Karte zum „Köln-Ding der Woche“: Was finde ich wo?

Immer wieder werde ich gefragt

Antworten auf diese Fragen gibt ab sofort die interaktive Karte zum „Köln-Ding der Woche“. Schaut einfach mal, was die schönste Stadt der Welt für euch alles so zu bieten hat.

Trotzdem: Am schönsten ist es natürlich immer noch, gemeinsam mit dem Köln-Lotsen die Stadt zu erkunden. 🙂


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Silvesterfeuerwerk am Dom – FROHES NEUES JAHR!

Zugegeben – ich bin etwas neidisch: Mein Nachbar Thomas war pünktlich um 12 Uhr auf dem Vierungsturm des Doms – es gibt in Köln keinen besseren Platz, um das Feuerwerk zu sehen. Gleichzeitig bin ich ihm aber auch dankbar, dass er uns alle daran teilnehmen lässt.

Ich wünsche euch allen ein FROHES NEUES JAHR.

Uli

Die Klick-Charts 2018

Der Köln-Lotse 2018, Bilder: RheinEnergie, Norbert Bröcheler
Der Köln-Lotse 2018, Bilder: RheinEnergie, Norbert Bröcheler

Insgesamt 52 x habe ich euch im Jahr 2018 das „Köln-Ding der Woche“ präsentiert. Mit einer großen Bandbreite: Der erste Beitrag war der „Kölner Flaschenkrieg“ über den steuerfreien Weinverkauf in Klöstern. Im Laufe des Jahres ging es dann um starke Frauen wie Katharina Henot, die als Hexe denunziert wurde oder die erste deutsche Wimbledonsiegerin, das kölsche Mädchen Cilly Aussem. Als echte Kerle habe ich euch Franz Kremer, Klaus Ulonska und „Taffy“, Wolfgang Graf Berghe von Trips vorgestellt. Außerdem habe ich Kölnerinnen und Kölnern, die etwas zu erzählen haben, Fragen gestellt, so Schwester Antonia von den Benediktinerinnen in meiner Nachbarschaft und dem Künstler Cornel Wachter. Ganz am Ende des Jahres gab es dann noch die Erklärung zum „Halven Hahn“.

Lieblingsbeiträge 2018 – eure Top-11

Zu meinen Lieblingsbeiträgen gehören die Berichte über bekannte und unbekannte Orte, zum Beispiel der Geusen-Friedhof oder der „Garten der Religionen“.
Eure Lieblingsbeiträge lassen sich an den Klicks ablesen. Daher hier eure Top-Elf (natürlich 11 – wir sind in Kölle!):

11. „Lans Schmitz Backes“
Hinter einer ganz bestimmten Backstube winkt die Freiheit.

10.   Kölsche Tön & ihre Geschichte: „Heidewitzka Herr Kapitän“
Karl Berbuer besingt einen feucht-fröhlichen Bootsausflug von Köln-Mülheim zum Drachenfels.

9. „Glück auf“ mitten in Köln
Das versteckte Bergwerk unter Uni gibt es wirklich.

8. Kölner Pegel
Der trockene Sommer führte zu historischen  Tiefständen.

7. Rievkooche – dat es en Delikatess!
Schon die Bläck Föös wussten: „Mamm, Mamm, schnapp d’r de Pann, Fuffzehn Stück pack op d’r Mann.“

6.  Kölsche Tön & ihre Geschichte: „Mer sin Eins“
Kasallas Karnevalshit beschwört die kölsche Zusammengehörigkeit.

5. Kölsche Wörter: „puddelrüh“ und Spaß dabei
Puddelrüh bedeutet splitterfasernackt. Die hohe Nachfrage ist wahrscheinlich dem heißen Sommer geschuldet.

4. Kölner Baumkataster: Weißt du wie viel Bäume stehen?
Das Verzeichnis der 132.321 Bäume in Köln.

3. Kölsche Schimpfwörter, Teil I; Von Aaapefott bis Flabes
Liebenswürdig schimpfen – auf Kölsch.

2.  Monte Troodelööh – der kölsche Everest
Die Beschreibung der Erstbesteigung des „Kölschen Giganten“.

1.  Kölsche Wörter: Fisternöllche
Das Wort für eine heimliche Liebelei.

Bleibt mit nur DANKE zu sagen: Dafür, dass ihr euch jede Woche auf das „Köln-Ding“ einlasst und DANKE für eure Rückmeldungen. Ich wünsche euch einen guten Start in ein schönes und gesundes Jahr 2019 – mit wieder 52 neuen Beiträgen rund um die schönste Stadt der Welt.

Uli

PS Mein persönliches Highlight des Jahres war die intensive Erkundung des Südfriedhofs. Kommt mit auf eine Lotsen-Tour auf Kölns größten Friedhof. Es lohnt sich!


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Frohe Weihnachten 2018! Joode Chressdach 2018!

Joode Chressdach wünscht der Uli, der Köln-Lotse, Bild: gänseblümchen / pixelio.de
Joode Chressdach wünscht der Uli, der Köln-Lotse, Bild: gänseblümchen / pixelio.de

Alle Geschenke sind eingepackt, die Einkäufe soweit erledigt und der Weihnachtsbaum steht – hoffentlich. Nehmt euch einen Kaffee und lehnt euch zurück. Geschafft. Heiligabend kann kommen.

Als Einstimmung darauf empfehle ich die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium op kölsch. Auch wenn man den Text in der hochdeutschen Fassung kennt, bietet diese Variante, hervorragend vorgelesen von  Frank Scheben, noch ein paar schöne kölsche Redewendungen. Nehmt euch die Zeit, es sind nur drei Minuten, und hört euch das in aller Ruhe an.

Für diejenigen, die nicht alles verstehen, habe ich weiter unten ein paar Begriffe erläutert.

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„op de Söck“
Josef macht sich zusammen mit Maria „op de Söck“, um nach Betlehem zu kommen. „Söck“ sind die Socken, also macht er sich auf die Socken.

Wickelditzje
Ein Kleinkind, welches noch gewickelt werden muss. In diesem Fall Jesus.

Fodekrepp
Die Futterkrippe

naaks
Hat nichts mit „nackt“ zu tun, gemeint ist hier nachts.

„Dä Engel laat ene jroße Optrett met Lech un Bletz un Donner hin.“
Meine persönliche Lieblingsstelle. Im Original ist das viel nüchterner beschrieben, in dieser Version wird die Erscheinung des Engels zu einem großen Auftritt – typisch Kölsch: Wenn schon, denn schon.

„Un op d`r Äd Fridde für die Minsche.“
Was für ein schöner Abschluß: Auf der Erde Friede für die Menschen.

Ich wünsche euch allen und der ganzen Welt friedliche, schöne Weihnachten – also: Joode Chressdach.

Uli


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Das perfekte Weihnachtsgeschenk: Gutscheine für Führungen mit dem Köln-Lotsen

In weniger als vier Wochen ist Weihnachten. Habt ihr schon alle Geschenke? Falls nicht, wird es höchste Zeit!

Verschenkt eine Gruppen-Tour – und ihr habt den Köln-Lotsen ganz für euch allein

Ein besonders schönes Geschenk ist es immer, wenn man etwas zusammen unternimmt. Egal, ob mit der Familie, Freunden, dem Kegelclub oder der Nachbarschaft. Und dabei begleite ich euch gerne: Verschenkt eine Lotsen-Tour mit dem Köln-Lotsen. Wir können gemeinsam durch die Innenstadt schlendern oder durch Marienburg flanieren. Mein Tipp für feier- und trinkfreudige Gruppen: Lasst uns „Bosseln auf kölsche Art“. Ein großer Spaß für alle zwischen 4 und 99 Jahren. Alle, die bisher mit mir unterwegs waren, hatten großen Spaß.

Bei zwölf Personen kostet der Gutschein für eine Gruppentour zwölf Euro pro Person. Falls ihr mehr oder weniger Menschen mitbringt, meldet euch, dann sprechen wir einen individuellen Preis ab. Und den Termin machen wir genau so, wie er euch passt. Auf Wunsch reserviere ich auch gerne einen Tisch in einem Brauhaus für einen schönen Ausklang eurer Tour.

Ein Geschenk für nette Menschen: Gutscheine für einzelne Personen

Selbstverständlich könnt ihr auch Gutscheine für einzelne Personen verschenken. Die Gutscheine dazu gibt es für eine bis zu sieben Personen zum Preis von 12 Euro/Kopf. Mögliche Termine für die Touren findet ihr im Kalender der Lotsen-Touren.

Individuelle Gestaltung – und keine Arbeit für euch

Falls ihr eine Lotsen-Tour verschenken wollt, meldet euch bei mir. Wir sprechen einen Termin und die Details ab und ihr bekommt dann euren individuell gestalteten Gutschein zugeschickt – das perfekte Geschenk. Und ihr habt keine Arbeit mehr.


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